Severin und die Völkerwanderung

Bild: AP

Heute ist Severinstag. Am 8. Jänner wird sein Fest gefeiert. Wer war er, dieser Heilige, dessen Spuren heute noch in Wien-Heiligenstadt zu finden sind, in der uralten St. Jakobskirche?

Er lebte in unruhiger Zeit. Mitten in der Völkerwanderung. Und hatte erfahren, wie unser Land mehr und mehr von den andrängenden Germanenvölkern übernommen wurde. Seine Lebenszeit war geprägt vom Niedergang des Römischen Reiches und von der Völkerwanderung. Als Severin am 8.Jänner482 in Mautern bei Krems starb, sah die Welt sehr anders aus als bei seiner Geburt um das Jahr410, als das Römische Reich noch bestand.

Wir wissen wenig über diese schwierige, turbulente Zeit. Severin aber bleibt im Gedächtnis der damaligen Zeit als ein mutiger Helfer und Tröster der bedrängten Bevölkerung. Und als solcher kann er für uns ein Vorbild sein. Die Umbruchszeit, in der wir leben, ist nicht mit damals zu vergleichen. Aber Menschen wie Severin brauchen wir auch heute: Menschen, die nicht Angst machen vor der Zukunft, die die Nöte und Sorgen der Menschen ernst nehmen.

Severin hat immer wieder zwischen der heimischen Bevölkerung und den germanischen Stämmen vermittelt. Er konnte so die damaligen christlichen Gemeinden vor manchem Angriff bewahren. Und konnte den immer mehr eindringenden Germanen das Christentum nahebringen. Sie schlossen sich schließlich alle dem christlichen Glauben an. Für unsere Zeit ist Severin der richtige Fürsprecher. Heute ist sein Festtag!

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