Wiener Zugpendler tragen wegen Virus Grippemaske

Enthaltsamkeit ist für medizinisches Personal in China jetzt Pflicht. Das ist eine Maßnahme, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen. In Österreich sind die Grippemasken knapp.
Mit strengen Regeln versucht die chinesische Regierung, die Corona-Epidemie in Schach zu halten. Strikte Ausgangssperren in einem Dutzend Millionenstädten zählen dazu, aber auch intime Maßnahmen. So ist Einsatzkräften in betroffenen Gebieten Sex verboten. Ärzte müssen zudem Windeln tragen und diese im Seuchen-Sondermüll entsorgen.

Die erste Welle an Verdachtsfällen erreicht gerade Österreich. Nachdem es am Montag auch im zweiten Wiener Fall Entwarnung gab, werden aktuell drei Personen beobachtet. Ein Mann und eine Frau begaben sich nach einer China-Reise mit auffälligen Beschwerden in Wiener Spitäler. Eine dritte Person, ein Mann, der in den betroffenen Regionen unterwegs war, wird aktuell in Klagenfurt behandelt. Von ihm wurde eine Blutprobe genommen und zur Analyse in ein Wiener Labor geschickt. Das Ergebnis dürfte Dienstagfrüh eintreffen. Der Betroffene ist unter Quarantäne.

Immer mehr Schutzmasken



CommentCreated with Sketch.33 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In Österreich verwenden immer mehr Menschen in Öffis Schutzmasken gegen den Virus. Das zeigte auch der Öffi-Talk von "Heute" mit Justizministerin Alma Zadic. Im Zug von Wien nach St. Pölten trugen mehrere Passagiere Masken.



"Heute"-Öffi Talk mit Justizministerin Alma Zadic: Im Zug nach St. Pölten trugen mehrere Fahrgäste Masken.



Aber: Die Apotheken haben zu wenige eingelagert – die Schutzausrüstung ist derzeit vergriffen. Nachlieferungen sind erst für Mittwoch geplant. Bis dahin rät man zu Desinfektionsmitteln für die Hände.

Österreicher und Chinesen wollen nur noch heim



Zwei Männer aus Österreich befinden sich laut Außenamt in der zentralchinesischen Provinz Hubei, die besonders vom Corona-Virus betroffen ist. "Sie werden bei ihrem Ausreisewunsch von der Botschaft unterstützt", sagt das Ministerium.

Doch auch in Europa aufhältige Touristen aus China stehen vor der Rückreise. Derzeit sind 4.096 Personen aus der betroffenen Stadt Wuhan unterwegs – darunter auch Österreich-Besucher (etwa in Hallstatt). Sie sollen jetzt von teilstaatlichen Agenturen zurück in die Volksrepublik gebracht werden.

Wer mit AUA oder Lufthansa einen Flug nach China gebucht hat, kann diesen gratis umbuchen. Möglich ist das für bis zum 23. Februar geltende Flugtickets.

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