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Sexpuppen: So gruselig ist der Solo-Sex der Zukunft

Heute Redaktion
14.09.2021, 12:54

Auch die Sex-Industrie geht mit der Zeit. Sexpuppen gibt es schon länger, inzwischen liefern sich allerdings gleich zwei Unternehmen einen Wettbewerb um die "menschlichste" Roboter-Liebhaberin. Die neue Generation der Sexpuppen soll sogar "Persönlichkeit" haben, versprechen die Hersteller. Und auch Frauen sollen nicht zu kurz kommen.

Auch geht mit der Zeit. Sexpuppen gibt es schon länger, inzwischen liefern sich allerdings gleich zwei Unternehmen einen Wettbewerb um die "menschlichste" Roboter-Liebhaberin. Die neue Generation der Sexpuppen soll sogar "Persönlichkeit" haben, versprechen die Hersteller. Und auch Frauen sollen nicht zu kurz kommen.

Die Technik schreitet voran und damit scheint auch der Traum vom lebensechten Roboter in immer greifbarere Nähe zu rücken. Vor kurzem machte ein Japaner Schlagzeilen, der sich ein Roboter-Ebenbild der , er konnte auch sprechen und "flirten".

Wem die Robo-Scarlett noch zu roboterhaft und nicht gruselig genug ist bzw. wer sich einen weiblichen Roboter mit erotischer Funktionstüchtigkeit wünscht, der kommt dank des derzeitigen Wettbewerbs zwischen den Sexpuppen-Herstellern wohl bald voll auf seine Kosten.

Die Unternehmen haben nämlich längst das Potential erkannt. Besonders in asiatischen Ländern sei zum einen die Akzeptanz neuen Technologien gegenüber hoch und vor allem in China der potentielle Markt groß. Dort gibt es aufgrund der jahrzehntelangen Ein-Kind-Politik sehr viel mehr Männer als Frauen und damit eine sehr hohe Anzahl von Unverheirateten.

Sexroboter sollen in naher Zukunft ihren Kunden nicht nur sexuell zu Diensten sein, sondern diese auch regelrecht bezirzen können, versprechen die beiden Hersteller "True Companion" und "Real Doll". Sogar intelligente Gespräche über Fußball, Aktienkurse und andere Themen soll das Modell "Roxxxy" von "True Companion" führen können.

Ob die Männer das sexy finden? Für Abwechslung beim "Erobern" sollen verschiedene einstellbare Persönlichkeiten wie die "frigide Farrah" oder die "junge Yoko" sorgen, die ihre sexuellen Wünsche je nach Einstellung schüchtern oder offensiv vortragen.

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Lebensecht in allen Facetten

Größter Konkurrent der "Roxxxy" ist die "Real Doll". Deren entscheidender Vorteil ist die besonders lebensechte Optik. Silikonhaut, -hintern, -vagina und natürlich -busen sollen keine sexuellen Wünsche offenlassen, verspricht der Hersteller und Entwickler Matt McMullen. Die zwar lebensechten aber derzeit noch leblosen Sexpuppen kosten um die 6.000 US-Dollar.

Die neue Version soll dann über ein Virtual-Reality-Headset auch gleich noch realistischere Sex-Szenarien liefern können. Diese so perfekte wie unheimliche Symbiose aus künstlicher Intelligenz und Virtual Reality dürfte allerdings zu einem äußerst stolzen Preis daherkommen. Allein der Kopf einer solchen Sexpuppe soll rund 9.000 US-Dollar kosten.

Sexpuppe auch für Frauen

Dabei richtet sich das Unternehmen jedoch nicht nur an männliche Kunden. Auch für die Damen gibt es eine entsprechende "Real Doll" in männlicher Ausführung. Die männliche Version soll es vorerst allerdings noch nicht in der sprechenden Ausführung geben. Bei entsprechendem Erfolg der weiblichen Variante, dürfte dies allerdings nicht lange auf sich warten lassen.

Britische Initiative gegen Robotersex

Die Entwicklung hin zu immer lebensechteren Robotern bereitet Wissenschaftlern nicht erst seit dem Sorgen. In Großbritannien wurde inzwischen eine Initiative gestartet, die Ein Verbot von voll funktionstüchtigen Sexrobotern im Gesetz verankern will.

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