Machtmissbrauch

Sexuelle Belästigung: Kevin Spacey entgeht Prozess

Kevin Spacey entgeht Zivilprozess in London durch außergerichtliche Einigung mit drei Männern. Details bleiben geheim. Er bestreitet die Schuld.
Heute Entertainment
19.03.2026, 14:25
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US-Schauspieler Kevin Spacey hat sich aus dem Schlamassel gerettet: Durch außergerichtliche Einigungen entgeht er nun einem Zivilprozess wegen sexueller Übergriffe in Großbritannien. Wie die Nachrichtenagentur PA berichtet, einigten sich Spacey und drei Männer, die ihn verklagt hatten – das Verfahren ist damit offiziell eingestellt. Ein Prozess, der eigentlich im Oktober starten sollte, fällt damit aus.

Der 66-Jährige hat stets beteuert, unschuldig zu sein. Laut Richterspruch "werden alle weiteren Verfahren gegen den Beklagten in diesen Angelegenheiten ausgesetzt". Details zum Vergleich, etwa finanzielle Vereinbarungen, bleiben geheim.

Vorwurf der sexuellen Nötigung

Bereits 2023 war Spacey in einem Strafprozess in London freigesprochen worden. Danach reichten zwei der Männer zusätzlich eine Zivilklage ein, ergänzt durch den britischen Schauspieler Ruari Cannon. Die Vorwürfe beziehen sich auf mutmaßliche Taten zwischen 2004 und 2015, als Spacey künstlerischer Leiter am Londoner Old Vic Theatre war.

Spacey wurde durch Filme wie "Die üblichen Verdächtigen" und "American Beauty" berühmt und gewann dafür einen Oscar. Auch in der Serie "House of Cards" spielte er die Hauptrolle. Damit reiht er sich in eine Reihe von Stars wie Bill Cosby und R. Kelly ein, die im Zuge der #MeToo-Bewegung mit ähnlichen Anschuldigungen konfrontiert wurden.

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