Ab 26. März schickt das ZDF eine neue Serie ins Rennen: "Die Maiwald". Gedreht wurde dort, wo Postkarten entstehen – im Salzburger Land, genauer gesagt in Maria Alm. Authentizität ist aber offenbar nicht der Anspruch der Film-Reihe – insbesondere wenn man bedenkt, dass der bayerische Dialekt bewusst in die Serie einfließt. Erzählt wird das Ganze im Stil einer klassischen Feel-Good-Serie.
"Die Maiwald" bewegt sich in vertrauten TV-Gefilden: ein bisschen Bergdoktor-Romantik, viel ländliche Idylle und Geschichten aus dem Alltag zwischen Stall, Praxis und Dorfleben. In der Hauptrolle: Doris Schretzmayer. Die niederösterreichische Schauspielerin und Autorin schlüpft diesmal in die Rolle einer Tierärztin, die im Pinzgau mit ganz eigenen – tierischen – Herausforderungen konfrontiert ist. Kühe, Chalets und eindrucksvolle Bergpanoramen gehören selbstverständlich dazu – ebenso wie kleinere und größere tierische Notfälle, die die ruhige Welt kurz durcheinanderbringen, bevor sie sich wieder einpendelt.
Im Mittelpunkt der Reihe steht scheinbar nicht die Glaubwürdigkeit, sondern eher die stimmige Kulisse und eine Geschichte, die ruhig und unterhaltsam erzählt wird. Österreichischer Charme bildet die Basis, ergänzt durch eine bayerische Note: Michael A. Grimm, bekannt aus der Krimiserie "Die Rosenheim-Cops", verkörpert den Bruder der Maiwald – Dialekt inklusive. Ob das sprachlich tatsächlich in Salzburg verortet ist oder eher an Bayern erinnert, spielt dabei eine untergeordnete Rolle.