Schwere Anschuldigungen gegen Sänger Julio Iglesias. Laut Berichten aus Spanien sollen sich Übergriffe im Jahr 2021 auf dem Anwesen des bekannten Musikers in der Dominikanischen Republik und auf den Bahamas abgespielt haben. Eine damals 22-jährige Hausangestellte aus der Dominikanischen Republik wirft Iglesias vor, sie "auf alle möglichen Arten berührt" zu haben.
Das zweite mutmaßliche Opfer ist laut Medienberichten eine venezolanische Physiotherapeutin, die mit 28 Jahren begonnen hat, für Iglesias zu arbeiten. Einer der Übergriffe könnte sogar als Vergewaltigung eingestuft werden.
Iglesias selbst hat auf Anfragen der Medien nicht reagiert. Auch die Nachrichtenagentur AFP konnte den 82-jährigen Spanier für eine Stellungnahme nicht erreichen. Er zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Sängern der Welt. Im Lauf seiner Karriere hat er 80 Alben veröffentlicht und hunderte Millionen Tonträger verkauft.
Die Vorwürfe stützen sich auf Aussagen von insgesamt 15 ehemaligen Angestellten, die zwischen den späten 1990er Jahren und 2023 für den Sänger gearbeitet haben. Sie berichten auch von fragwürdigen Methoden bei der Personalsuche: Junge Frauen seien über soziale Medien kontaktiert worden und mussten Ganzkörperfotos schicken. Außerdem seien Bewerberinnen direkt nach ihrer Ankunft zu ihrer Sexualität und etwaigen Schönheitsoperationen befragt worden.