Triumph im Steuerstreit

Sieg vor Gericht! Shakira kassiert 60 Mio. von Spanien

Nach acht Jahren Kampf gegen die spanische Justiz wurde Shakira vom Vorwurf des Steuerbetrugs freigesprochen. Das Finanzamt muss zahlen.
Heute Entertainment
18.05.2026, 15:48
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Gute Nachrichten für Pop-Superstar Shakira (49): Die Sängerin wurde in Spanien vom Vorwurf des Steuerbetrugs freigesprochen. Die spanische Justiz hob ein früheres Urteil gegen die Sängerin auf und ordnete an, dass das Finanzamt rund 60 Millionen Euro an die Kolumbianerin zurückzahlen muss, inklusive Zinsen und Prozesskosten.

Die Richter am Nationalen Staatsgerichtshof in Madrid kamen zum Schluss, dass die Finanzbehörde nicht nachweisen konnte, dass Shakira im Jahr 2011 ihren steuerlichen Wohnsitz in Spanien hatte. Die erforderliche Aufenthaltsdauer von mehr als 183 Tagen konnte nicht belegt werden.

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Wie "Bunte" unter Berufung auf "dpa" berichtet, zeigte sich Shakira nach dem Urteil erleichtert. Sie rechnete nach dem Freispruch gnadenlos mit den Behörden ab: "Es gab nie Betrug. Nach über acht Jahren brutaler öffentlicher Kritik, orchestrierter Kampagnen zur Zerstörung meines Rufs und unzähliger schlafloser Nächte, die letztendlich meine Gesundheit und das Wohlbefinden meiner Familie beeinträchtigten, hat das Nationale Gericht endlich für Recht gesorgt."

Widmung an alle Betroffenen

Die "Hips Don't Lie"-Interpretin widmete ihren "Triumph den Tausenden anonymen Bürgern, die jeden Tag von einem System missbraucht und erdrückt werden, das ihre Schuld voraussetzt und sie zwingt, ihre Unschuld aus einer wirtschaftlichen und emotionalen Ruine heraus zu beweisen".

Erst vergangene Woche hatte Shakira "Dai Dai", den offiziellen Song für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, vorgestellt. Mit "Waka Waka" hatte sie bereits 2010 den Song zur WM in Südafrika beigesteuert.

Im Jahr 2011 befand sich Shakira auf Welttournee und absolvierte 120 Konzerte in 37 Ländern. Laut ihrem Anwaltsteam hatte sie zu diesem Zeitpunkt weder einen Wohnsitz noch minderjährige Kinder oder einen geschäftlichen Mittelpunkt in Spanien. Dennoch habe die spanische Steuerbehörde sie dazu verpflichtet, Steuern auf sämtliche Einnahmen der Tournee zu zahlen, ohne dabei ihre Ausgaben zu berücksichtigen, was zu erheblichen finanziellen Nachteilen geführt habe.

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