Sharon Stone (68) stand 2001 auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als ihr Leben von einem Moment auf den anderen auf den Kopf gestellt wurde. Eine lebensgefährliche Hirnblutung zwang den Hollywood-Star, grundlegende Fähigkeiten wie Gehen, Sprechen und Lesen komplett neu zu erlernen.
Die sogenannte Subarachnoidalblutung brachte die damals 43-Jährige an die Schwelle des Todes. Sie hatte gerade ihren Adoptivsohn Roan zu sich genommen, der zu diesem Zeitpunkt erst 16 Monate alt war.
Wie es bei Promiflash heißt, sprach die Schauspielerin nun in einem Interview offen über die Folgen des medizinischen Notfalls für ihre Karriere. "Entgegen allen Widrigkeiten gelang es mir, mich zu erholen, aber die Jobangebote verschwanden", erklärte sie. Zwar kämpfte sie sich entgegen aller ärztlichen Prognosen zurück ins Leben, doch die Angebote aus Hollywood blieben auch nach ihrer Genesung jahrelang nahezu aus.
Rund sieben Jahre dauerte ihre Genesung insgesamt. Neben Schwierigkeiten beim Lesen litt Stone über Jahre hinweg unter Einschränkungen ihres Sehvermögens und ihres Gedächtnisses. Bis heute leidet die Darstellerin nach eigenen Angaben gelegentlich unter Krampfanfällen.
Der Umgang der Filmbranche mit erkrankten Frauen sei fragwürdig gewesen, so Stone. Viele ihrer Beeinträchtigungen seien für Außenstehende gar nicht sichtbar gewesen – was die Suche nach neuen Rollen zusätzlich erschwerte.
Doch nun öffnen sich für den Star wieder neue berufliche Türen: In der dritten Staffel einer HBO-Erfolgsserie spielt sie eine mächtige Hollywoodmanagerin. Außerdem wird sie in zwei bislang unveröffentlichten Filmen zu sehen sein.