Shisha-Verbot: "Das ist ein Harakiri-Gesetz"

Ab dem 1. November herrscht in Österreich ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie – auch in Shisha-Lokalen. "Heute.at" hat sich umgehört.

Jakob Baran, der Obmann des österreichischen Shisha-Verbands, hat gegenüber "Heute.at" bereits eine Verfassungsklage gegen das von ÖVP, SPÖ, Neos und Liste Jetzt beschlossene Gastro-Rauchverbot angekündigt.

Im Video-Interview (siehe oben) kritisiert er das "Harakiri-Gesetz" scharf. "500 Unternehmer werden zusperren und 10.000 Beschäftigte zum AMS gehen", so Baran. Diese Zahlen – sie würden 20 Angestellte pro Unternehmer bedeuten – lassen sich nicht überprüfen. Shisha-Bars werden nicht separat erfasst.

Auch Gäste im Shisha-Lokal haben kein Verständnis für die neue alte Regelung. Ursprünglich hätte das Verbot bereits im Frühjahr 2018 in Kraft treten sollen, wurde von der türkis-blauen Koalition auf Drängen der FPÖ aber wieder gekippt.

Die Geschichte des Rauchverbots in Österreich:

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(red)

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