Gefährliche "Doktorspiele": Weil Google, Apple und Amazon Apps für virtuelle Schönheits-OPs - gratis und speziell für Kinder - anbieten, gehen jetzt die Eltern auf die Barrikaden.
Gefährliche "Doktorspiele": Weil Google, Apple und Amazon Apps für virtuelle Schönheits-OPs – gratis und speziell für Kinder – anbieten, gehen jetzt die Eltern auf die Barrikaden.
Sie heißen "Plastic Surgery Simulator" oder "Princess Plastic Surgery" und laden junge User ein, Comicfiguren am Handy-Display Botox zu spritzen oder ein Facelifting zu verpassen. Die Mädchen sehen dabei nicht nur, wie ihr angebliches Idealbild ausschauen soll, sondern auch, dass Schönheit weh tun kann: Bei den virtuellen Eingriffen laufen den "Patienten" Tränen übers Gesicht!
"Die Apps verharmlosen eine echte OP und stören das Selbstwertgefühl – da können sie den Kindern gleich eine Handgranate geben", so die Linzer Psychologin Isabella Woldrich bei "Servus TV". Empörte Eltern kämpfen jetzt mit einer Onlinepetition und der Kampagne "#SurgeryIsNot- AGame" gegen die Apps.