Fussball

Sicherheitsbedenken vor Auswärtsspiel? So reagiert ÖFB

Nach der knappen 2:3-Niederlage in der EM-Qualifikation gegen Belgien reist Österreichs Fußball-Nationalteam nach Aserbaidschan. Ohne Bedenken. 
Sport Heute
14.10.2023, 22:10
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Das Team von Ralf Rangnick hat im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion gegen den Gruppenfavoriten Belgien den ersten Matchball zur fixen EM-Qualifikation ausgelassen. Der ÖFB-Elf fehlt weiterhin ein Sieg, um das Ticket für Deutschland zu lösen – genauer gesagt reichen zwei Punkte aus den verbleibenden beiden Auswärtsspielen gegen Aserbaidschan (Montag) und Estland (16. November).

Am Montag könnte die EM-Qualifikation also bereits absolviert sein. Die Rangnick-Elf gastiert in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans. Und das nur rund vier Wochen, nachdem der Konflikt um die autonome Region Berg-Karabach neuerlich in den Fokus gerückt ist. Aserbaidschan eroberte das Gebiet in einem Eintageskrieg von Armenien, seither wird die armenische Bevölkerung vertrieben. 

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Das ÖFB-Team tritt am Montag nur rund 300 Kilometer Luftlinie von Berg-Karabach entfernt in Aserbaidschans Hauptstadt Baku an. Sicherheitsbedenken hatte der heimische Fußballverband vor der Reise ans Kaspische Meer aber keine, wie es in einer Stellungnahme an die "APA" heißt. "Gemäß der derzeitigen Einschätzung der Sicherheitsbehörden übt die Situation in der Region Berg-Karabach kaum Einfluss auf die Sicherheitslage im Rest des Lanes, also auch in Baku aus", erklärte der Verband. "Die Lage wird aufmerksam beobachtet", hieß es vonseiten des ÖFB weiter. Man befinde sich in ständigem Austausch mit dem Innenministerium, der UEFA und dem aserbaidschanischen Verband. Beim Duell im Tofiq Bahramov Stadion werden 400 österreichische Auswärtsfans erwartet. 

Aserbaidschan fuhr am Freitag mit einem 2:0-Erfolg gegen Estland den ersten Sieg in der EM-Qualifikation ein.

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