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Sido spricht über Voice-Rauswurf: "Das war Erpressung"

Der Berliner Rapper war eine Staffel lang ein Teil der Voice-Jury. Direkt danach musste er seinen Sessel räumen. Sido erklärt nun die Gründe. 

David Slomo
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Sido musste die Show schneller verlassen als er dachte.
Sido musste die Show schneller verlassen als er dachte.
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Schon seine Teilnahme an der Show sorgte für Aufsehen. Neben glatten Pop-Acts setzte sich der Rapper im Gucci-Trainingsanzug auf den berühmten Voice-Sessel und buzzerte für die Kandidaten. Dabei ließ er sich auch nicht den Mund verbieten und lieferte ordentlich Zündstoff für Diskussionen. 

Den Prosieben-Quoten schadete seine Teilnahme keineswegs. Im Gegenteil. Dennoch musste Sido nach nur einer Staffel seinen Platz räumen. War er den Verantwortlichen vielleicht doch etwas zu frech? "Nein", meint der Rapper. In einem Youtube-Interview erklärt er nun zum ersten Mal die Gründe für den Rauswurf.

Prosieben soll Entschuldigung verlangt haben

"Der Grund für den Split war diese Sache, wo die Leute von der 'Bild' bei mir vorm Zaun standen", so der Musiker. Zum damaligen Zeitpunkt schlitterte Sido kurzzeitig in die Szene der Verschwörungstheoretiker. Als er dann von dem deutschen Medium zu Hause besucht wurde, um ein Statement abzugeben, brannten ihm die Sicherungen durch. Er schlug der Interviewerin das Mikro aus der Hand und beleidigte die Reporter mehrmals. 

Prosieben schien über diesen Vorfall nicht sonderlich glücklich gewesen zu sein. So hatte man den Eindruck, dass der Rapper Medien nicht vertrauen würde: "Wir sind das auch, wir sind auch Medien. Nicht die alternativen Medien, die normalen Medien, du vertraust uns also auch nicht", soll der Sender zu ihm gesagt haben. Sido dazu: "Das ist irgendwie in einer Erpressung geendet". Er hätte nämlich Interviews mit dem "Springer Verlag" machen sollen, um sich zu entschuldigen. Der Musiker weigerte sich jedoch, weshalb es zum Rauswurf kam.

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