Sieben verwahrloste Hundewelpen aufgegriffen

Elf Stunden lang mussten die Welpen am Weg aus Rumänien ausharren
Elf Stunden lang mussten die Welpen am Weg aus Rumänien ausharrenPolizei Leoben
Sieben Husky-Welpen sollten im Lkw von Rumänien nach Deutschland transportiert werden. Auf der Reise wurden sie sich selbst überlassen.

Einen dramatischen Fund machten Polizisten in Leoben (Steiermark). Am Donnerstag wurden sie kurz nach 9 Uhr zu einer Firma gerufen. Mitarbeiter fanden auf dem Lkw eines Zulieferers sieben Hundewelpen, die frei auf der Ladefläche herumliefen.

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Wegen der langen Anreise war der Lkw bereits völlig mit Hundekot und Urin verdreckt. Der 41-jährige Fahrer gab gegenüber den Beamten an, die sieben 8-10 Wochen alten Siberian-Husky-Welpen im Auftrag seines Arbeitgebers in einer Stadt im Westen von Rumänien abgeholt zu haben, um diese nach Deutschland zu bringen.

Gefälschte Dokumente

Die Welpen selbst habe er daraufhin von einer ihm unbekannten Person mitsamt Futter, Wasser und Heimtierpässen übernommen. Bei den Pässen soll es sich ersten Erkenntnissen zufolge allerdings um zumindest teilweise gefälschte Dokumente handeln.

Gemeinsam mit einem Veterinär der Bezirkshauptmannschaft Leoben nahmen Polizisten dem 41-Jährigen die sieben Welpen ab. Sie dürften bereits gute elf Stunden ohne Auslauf auf der Ladefläche ausgeharrt haben. Der Fahrer wird wegen des Verdacht der Tierquälerei und der Urkundenfälschung an die Staatsanwaltschaft angezeigt.

Die abgenommenen Hundewelpen wurden vorerst in ein Tierheim nach Kapfenberg verbracht und in der Folge dem aktiven Tierschutz (Arche Noah) in Graz übergeben.

Die Welpen wurden dem Tierschutz übergeben
Die Welpen wurden dem Tierschutz übergebenPolizei Leoben
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