Siebenköpfige Einbrecherbande ausgeforscht

Bild: Fotolia/Symbolbild

Eine siebenköpfige, serbische Bande soll bei mehreren Wohnungseinbrüchen in Wien einen Schaden von 40.000 Euro angerichtet haben. Dabei hat die Bande neben Schmuck und Münzen auch Waffen und elektronische Geräte erbeutet.

Niederösterreichische Kriminalisten haben in Wien eine siebenköpfige Einbrecherbande dingfest gemacht. Die beschuldigten serbischen Staatsbürger im Alter von 19 bis 44 sollen von Mitte November 2011 bis zu ihrer Festnahme Ende Jänner 2012 sieben Wohnungen und ein Reihenhaus in der Bundeshauptstadt heimgesucht haben. Der ihnen angelastete Schaden wurde mit 42.700 Euro beziffert.

In Wien-Liesing waren am 26. Jänner zunächst und mit Unterstützung des Einsatzkommandos Cobra fünf Verdächtige unmittelbar nach Begehung von zwei Wohnungs-Einbruchsdiebstählen festgenommen worden. In dem Pkw, mit dem die Männer unterwegs waren, fand sich Diebesgut - u.a. Schmuck. Laut Sicherheitsdirektion wurde außerdem Einbruchswerkzeug sichergestellt. Noch am selben Tag wurden zwei weitere mutmaßliche Täter an einer Adresse in Wien-Leopoldstadt gefasst. Dabei wurden auch ein Möbeltresor und weitere Beute entdeckt. Den Safe hatten die Beschuldigten in ein der Polizei bereits bekanntes Fahrzeug verladen. Der Geldschrank sollte offenbar in einem nahen Baustellencontainer entsorgt werden.

Bei den Vernehmungen zeigten sich die Beschuldigten laut Sicherheitsdirektion teilgeständig. Sie wurden am 27. Jänner in die Justizanstalt Wien-Josefstadt eingeliefert. Die Serben sollen neben Schmuck und Münzen auch Waffen und elektronische Geräte erbeutet haben. Diebesgut von zumindest drei Einbrüchen wurde sichergestellt und an die Opfer zurückgeführt.

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