Sigrid Maurer: "Gott sei Dank auch Unterstützung"

Sigrid Maurer beim Ö3-Talk (Foto: Hitradio Ö3)
Sigrid Maurer beim Ö3-Talk (Foto: Hitradio Ö3)Bild: zVg
Die Ex-Grüne zog Bilanz und freut sich über die große Unterstützung, auch für ihr Spendenprojekt. Hass-Postings erhält sie bis heute.
Die Ex-Grüne Sigrid Maurer ist nach ihrem Schuldspruch wegen übler Nachrede, weil sie einen Hass-Poster geoutet hatte, zur Galionsfigur gegen Hass im Netz geworden. "Die Empörung war groß, aber Gott sei Dank auch die Unterstützung", zog sie nun auf Ö3 in "Frühstück bei mir" Bilanz.

Hass-Nachrichten erhält sie bis heute. Über ihr Spendenprojekt will sie nun anderen Hass-Opfern helfen, etwa deren Anwaltskosten übernehmen. Zwei Drittel der Spender seien Männer, sagt Maurer.

Ihr Fall ist auch Anlass für einen Anti-Gewalt-Gipfel der Regierung im November, an dem auch Opfer und Social-Media-Betreiber teilnehmen. "Gewalt an Frauen darf bei uns keinen Platz haben", meint Kanzler Kurz (VP). Er will den Gipfel "für einen besseren Schutz von Frauen" nutzen. (red)

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