16. Medaille

Silber! Kombinierer Lamparter schlägt erneut zu

Österreich jubelt über die 16. Olympia-Medaille! Johannes Lamparter eroberte am Faschingsdienstag in der Nordischen Kombination Silber.
Sport Heute
17.02.2026, 14:10
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"Man träumt immer von einer Draufgabe", hatte Johannes Lamparter vor dem Bewerb gesagt – und am Ende abgeliefert.

Der 24-jährige Tiroler, der vor sechs Tagen auf der Normalschanze Silber holte, wurde in Val di Fiemme auf der Großschanze erneut Olympia-Zweiter. Gold ging an Jens Luraas Oftebro (Nor).

Lamparter über Silber: "Ich bin schon sehr, sehr zufrieden. Man arbeitet den ganzen Sommer daraufhin, also wäre es sinnlos, wenn ich mich über Silber ärgern würde. Ich glaube, die erste war einfach emotionaler, weil es meine erste Olympia-Medaille ist. Man muss einfach den Hut vorm überragenden Oftebro ziehen - er ist im Moment einfach extrem stark. Ich habe schon gewusst, dass Jens mit mir spielt. Ich bin aber trotzdem mitgekommen. Die ersten zwei Runden bin ich schon auf Zug gelaufen. Es war aber trotzdem cool. Wenn man eine Medaille umhängen kann und es klappert, wenn die Medaillen zusammenschlagen - ist das immer ein gutes Zeichen, dass man erfolgreich war."

Lamparter lag bereits nach dem Springen auf Rang zwei – und kämpfte im anschließenden Zehn-Kilometer-Langlauf um Edelmetall.

Schnell holte er die acht Sekunden auf den nach dem Springen führenden Japaner Ryota Yamamoto auf, baute den Vorsprung auf die Verfolger auf rund 15 Sekunden aus.

Das schnelle Tempo konnte Lamparter freilich nicht durchhalten. Zur Halbzeit lag das Quartett Lamparter, Oftebro (Nor), Ikka Herola (Fin) und Andreas Skoglund (Nor) nahezu zeitgleich gleichauf.

Lamparter, Herola und Oftebro setzten sich auf den letzten Kilometern ab, Oftebro gelang im Finish die entscheidende Attacke – und schaffte es 5,9 Sekunden vor Lamparter ins Ziel. Bronze ging an den Finnen Herola.

Stefan Rettenegger belegte den achten Endrang, sein Bruder Thomas wurde Elfer. Am Donnerstag bietet sich eine weitere Chance auf Edelmetall – im abschließenden Mannschaftssprint.

Thomas Rettenegger: "Ich habe gewusst, ich muss alles riskieren. Und das habe ich getan. Es hat zwei Ausgänge gegeben: Entweder ich komme mit vorne im Ziel an, oder mich sprengts. Und heute hat es mich gesprengt."

Stefan Rettenegger: "Ich habe mich eher gefühlt, als wäre es umsonst gewesen heute. Ich habe es leider auf der Schanze verhaut, bin dann komplett allein gelaufen - das war dann schon relativ komisch. Dafür habe ich mich relativ gut gefühlt, aber es war eben schon nach dem Springen vorbei. Dass ich die viertbeste Langlaufzeit geholt habe, zeigt, dass heute etwas möglich gewesen wäre. Ich hoffe schon, dass die Trainer dadurch das Vertrauen auf mich setzen."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 17.02.2026, 17:30, 17.02.2026, 14:10
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