Wenn am Ostersonntag um 20:15 Uhr die Fernbedienungen glühen, stehen TV-Fans vor einer schwierigen Wahl: Im ZDF stach das "Traumschiff" mit Kapitän Max Parger Richtung Island in See, während die ARD den letzten Fall der legendären Münchner "Tatort"-Kommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic zeigte.
Doch "Traumschiff"-Kapitän Florian Silbereisen (44) winkt beim Thema Quotenkampf ab. "In einer Zeit, in der es schon genügend Konflikte und Kämpfe gibt, spreche ich ungern von einem Quotenkampf", erklärte der Entertainer.
Wie die "Münchner Abendzeitung" berichtet, sieht Silbereisen die Sache entspannt: "Und spannend wird es sicher auch nicht, da das 'Traumschiff' bereits vor der Erstausstrahlung in der Mediathek abrufbar ist. Insofern würde man hier Äpfel mit Birnen vergleichen."
Das "Traumschiff" nahm diesmal Kurs auf Island. Mit an Bord waren neben Silbereisen auch Barbara Wussow als Hoteldirektorin Hanna Liebhold und Collien Fernandes als Schiffsärztin. Als Gast war Reality-Star Evelyn Burdecki dabei.
Auf der anderen Seite stand ein echtes TV-Ereignis: Nach über 30 Jahren verabschiedeten sich Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec als Münchner "Tatort"-Duo mit dem Zweiteiler "Unvergänglich". Teil zwei folgt am Ostermontag.
Silbereisen betont die Gemeinsamkeiten statt der Rivalität: "Beide Formate gibt es seit über 40 Jahren, beide Formate sind Kult und beide Formate sind erfreulicherweise erfolgreich und beliebt. Insofern müssen wir überhaupt nicht gegeneinander kämpfen."