Skelettierte Leiche lag schon vor Mord in Haus

Jenes Skelett, das am Montagabend in einem Abbruchhaus in Himberg bei Wien (Bruck) entdeckt worden war, dürfte bereits lange vor dem Mord 2015 in dem Raum gelegen sein.

Es wird immer gruseliger: Wie berichtet fand man bei der Räumung eines Abbruchhauses in Himberg bei Wien (Bezirk Bruck an der Leitha) am Montagabend ein menschliches Skelett. Just in jenem zugemüllten Gebäude, in dem ein Ungar im Oktober 2015 seine Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser erstochen hatte.

Unter Bergen von Müll begraben

Und offenbar dürfte die skelettierte Leiche bereits damals in dem Raum gelegen haben, aber nicht gefunden worden sein. Bei damaligen Ermittlungen der Mordgruppe sei nicht das gesamte Gebäude abgesucht worden, der Mord an der 46-jährigen Frau habe in einem anderen Raum stattgefunden, heißt es seitens der Polizei. Weiters sei das Skelett unter Bergen von Müllsäcken begraben gewesen.

Es wird vermutet, dass auch der 2015 illegal und ohne Strom in dem Haus wohnende Ungar nicht wusste, dass im Nebenraum ein Leichnam liegt.

Wie schnell sich ein Körper zersetzt, ist von der Umgebung abhängig. An der freien Luft läuft der Prozess beispielsweise rund vier Mal so schnell ab, als bei Toten, die unter der Erde begraben sind.

Person mindestens zehn Jahre tot

Wie alt das Skelett ist, ist noch nicht klar, die Polizei schätzt aber, dass die Person vor mindestens zehn Jahren gestorben sein muss.

In rund drei Wochen werden erste Obduktionsergebnisse erwartet.



(nit)

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