Wintersport

Ski-Damen: "Jetzt stehen wir wieder am Anfang"

15, 17, 19, 24 – so lauten die Platzierungen der heimischen Ski-Damen beim Weltcup-Auftakt in Sölden. Trainer Christian Mitter ist verärgert.

Erich Elsigan
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Damen-Cheftrainer Christian Mitter ist unzufrieden.
Damen-Cheftrainer Christian Mitter ist unzufrieden.
gepa-pictures.com

Österreichs Ski-Damen starteten mit einem Debakel in den Weltcup-Winter. Platz 15 durch Katharina Truppe mit einem Rückstand von 3,83 (!) Sekunden war beim Riesentorlauf von Sölden das höchste der Gefühle. Schlechter schnitt man am Gletscher im Ötztal nie ab. 

"Wir stehen also wieder am Anfang", ärgerte sich ÖSV-Trainer Christian Mitter, dessen Schützlinge im zweiten Durchgang zurückfielen. "Ich hätte schon gehofft, dass es einen Schritt nach vorne geht. Die taktische Einstellung stimmt noch nicht ganz." Sein Ratschlag: "Üben, üben, üben." Hoffnung machen vereinzelt schnelle Teilzeiten. "Dass wir an einem Tag, an dem so viele Sachen nicht funktioniert haben, mit einem blauen Auge davongekommen sind, stimmt mich auch guten Mutes", so Mitter.

"Habe mir nichts vorzuwerfen"

Auch die Läuferinnen lassen keine Panik aufkommen. "Wenn du vorne sein willst, musst du riskieren. Da passieren Fehler. Ich habe mir nichts vorzuwerfen und bin ja eigentlich gut drauf", analysierte Franziska Gritsch, die 24. wurde. Stephanie Brunner (17.), die lange verletzt war, meinte: "Nach 21 Monaten brauche ich mir nicht viel erwarten, darf nicht zu hart mit mir sein. Das wird schon wieder, wenn der Rennrhythmus wieder da ist."

Auch Truppe ist zuversichtlich. "Wir wissen nun, wo wir stehen. Jetzt haben wir zwei Monate Zeit, um die Probleme auszumerzen."

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