Ski-Ikone verlor drei Bekannte am Corona-Virus

Bernhard Russi (l.) mit Hans Pum
Bernhard Russi (l.) mit Hans Pumgepa-pictures.com
Die Zahlen sinken, doch die Coronavirus-Pandemie ist noch nicht überstanden. Die Schweizer Ski-Ikone Bernhard Russi spricht aus schmerzhafter Erfahrung.

Das Coronavirus forderte weltweit bereits 393.000 Todesopfer – so lauten zumindest die offiziellen WHO-Zahlen. In Österreich starben 672 Personen an den Folgen der Erkrankung. Die Befürchtung von Kanzler Kurz, dass bald "jeder von uns jemanden kennen wird, der an Corona gestorben ist", bewahrheitete sich zum Glück vorerst nicht.

Auf Bernhard Russi trifft das allerdings nicht zu. Die Ski-Ikone aus der Schweiz (1.661 Opfer) erzählt im "Blick", zuletzt schlimme Nachrichten erhalten zu haben.

"Virus keine gewöhnliche Grippe"

"Ich hatte von Beginn weg großen Respekt vor diesem Virus. Und ich habe in den letzten Wochen drei mir doch recht nahestehende Menschen verloren. Klar, zwei waren im fortgeschrittenen Alter und hatten Vorerkrankungen. Aber einer war erst 45 Jahre alt, ein sportlicher gesunder Typ. Mir muss keiner mehr erklären, dass dieses Virus eine gewöhnliche Grippe ist."

Russi selbst ist mittlerweile 71 Jahre alt und zählt somit zur Risikogruppe. Er sagt: "Mein neues Motto lautet: Heute! Ich bin noch mehr Fatalist. Und grundsätzlich ist ja ein 71-Jähriger immer ein wenig vom Tod bedroht. Ganz allgemein lernen wir ja in dieser Zeit auch wieder, dass wir immer mit einem Restrisiko leben lernen müssen. Es ist gar nicht schlecht, wenn wir die Vollkaskomentalität etwas abstreifen."

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