Ski-Star hängt Hirscher bei härtester Enduro-Rallye ab

Marcel Hirscher
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Marcel Hirscher gibt bei der selbst ernannten "härtesten Enduro-Rallye der Welt" sein Debüt, wird allerdings von Ski-Star Justin Murisier abgehängt. 

2019 hat der achtfache Gesamtweltcupsieger die Ski ins Eck gestellt, danach seine Liebe zum Motocross entdeckt. Deshalb wagte sich Hirscher bei der "Red Bull Romanics" an den Start. Bis Samstag stehen bei einem der brutalsten Enduro-Rennen der Welt noch vier Etappen auf dem Programm. 

Den Prolog hat Hirscher am Mittwoch absolviert, belegte den respektablen 60. Platz, ist damit allerdings nicht der beste Skisportler im Feld. Denn der Schweizer Ski-Star Justin Murisier hat den Salzburger als Prolog-23. klar hinter sich gelassen. 

Zweiter Start in Rumänien

Der 29-Jährige kann allerdings auf deutlich mehr Erfahrung als Österreichs Ski-Star zurückblicken. "Ich habe bereits 2016 bei dieser Veranstaltung teilgenommen, deshalb weiß ich ganz genau, welche Qualen auf mich zukommen werden", erzählte Murisier, der in der abgelaufenen Saison beim Riesentorlauf-Klassiker von Alta Badia Dritter wurde, dem "Blick". 

"Damals benötigte ich auf der Königs-Etappe rund sechs Stunden bis ins Ziel. Ich verspürte aber bereits nach drei Stunden am ganzen Körper heftige Krämpfe", erzählte der 29-Jährige, der sich für seinen zweiten Anlauf bei der Enduro-Rallye in Rumänien mit einem dreitägigen Trainingslager in Spanien vorbereitete. 

Bleibt die Frage, ob die harte Rallye die Saisonvorbereitung auf den Weltcup stört? "Viele Skirennfahrer-Kollegen spielen zu dieser Jahreszeit Golf. Auf dem Motorrad fördere ich die Ausdauer und Koordination ganz sicher nicht weniger als mit dem Golfschläger", schmunzelte Murisier. 

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