Federica Brignone carvte in Mont-Tremblant (KAN) zum Sieg-Doppel im Riesentorlauf. Am Sonntag sorgte Schneefall für schlechte Bodensicht und starke Windböen erschwerten die Bedingungen für die Läuferinnen. Die Italienierin riskierte im Finale viel und wurde belohnt.
Am Podest landeten Lara Gut-Behrami (SUI, + 0,33) und Mikaela Shiffrin (+0,39). Die Schweizerin ließ sofort nach dem Rennen Dampf ab, sprach von einem unfairen Rennen.
"Es ist eigentlich ein Witz, man hat kaum die Tore gesehen. Ich frage mich, wie man bei solchen Verhältnissen ein Rennen fahren kann", meinte Gut-Behrami im Schweizer Fernsehen. "Man muss verrückt sein, wenn man so ein Rennen startet. Es ist nur Glück, dass man sich nicht verletzt. In der Mitte wusste ich nicht, wo die Tore sind. Das ist lächerlich, so Rennen zu fahren."
Die ÖSV-Asse hatten mit der Entscheidung nichts zu tun: Katharina Liensberger wurde als Beste Elfte. Knapp dahinter: Stephanie Brunner als 13., Elisabeth Kappaurer als 14. Franziska Gritsch fiel in der Entscheidung zurück, wurde 17.
Bitter: Julia Scheib hatte mit einer starken Vorstellung bis zum Endabschnitt des ersten Durchgangs die beste Form aller ÖSV-Läuferinnen gezeigt, war aber mit guter Zwischenzeit ausgeschieden.