Federica Brignone hängt noch eine Saison im Ski-Weltcup dran – danach könnte die italienische Ausnahmefahrerin ihre Karriere endgültig beenden. Denn die 36-Jährige blickt bereits über den Sport hinaus und spricht offen über ihren größten Wunsch für die Zeit danach.
Obwohl Brignone bei den Olympischen Spielen 2026 mit Gold im Super-G und Riesentorlauf ein märchenhaftes Comeback gefeiert hat, leidet sie noch immer unter den Folgen ihres schweren Sturzes bei den italienischen Meisterschaften 2025. Damals zog sie sich komplizierte Brüche an Schien- und Wadenbein sowie einen Kreuzbandriss zu.
"Mein Körper wird sich nie komplett davon erholen", sagte die Italienerin bereits im Juli gegenüber der französischen Zeitung "L'Equipe". Nach der kommenden Saison dürfte deshalb endgültig Schluss sein. Die Gedanken kreisen längst nicht mehr nur um den nächsten Winter – sondern auch um die Familienplanung.
"Mama zu werden, ist einer meiner größten Träume", verriet Brignone nun im Gespräch mit dem "Corriere della Sera". Eile habe sie dabei allerdings keine: "Es ist unmöglich, Mama zu werden, solange ich noch Athletin bin."
Eine Hochzeit steht dagegen nicht auf ihrer Wunschliste. Diese gehöre nicht zu ihren "Träumen". Wie ihr Lebensgefährte James Mbaye das sieht, ließ die Ski-Queen offen.
Die Beziehung mit dem Ex-Basketballer und Model ist inzwischen zwar öffentlich, begeistert ist Brignone darüber bis heute nicht. "Jemand hat sich nicht um seinen eigenen Kram gekümmert, und das nervt mich auch heute noch", ärgerte sie sich über das Bekanntwerden ihrer Partnerschaft.