Skigebiete in OÖ sind bereit für den Saisonstart

Die Liftanalagen in OÖ, wie hier am Hochficht, stehen bereit.
Die Liftanalagen in OÖ, wie hier am Hochficht, stehen bereit.Pcturdesk
Der Schnee ist da, nun müssen nur noch die Gäste kommen und das ist in Zeiten der Corona-Krise gar nicht so einfach.

Die Pisten sind bereit, in den meisten Skigebieten ist sogar eine Abfahrt bis ins Tal möglich, doch wegen der Corona-Pandemie ist heuer alles ganz anders.  Ab 24. Dezember soll Skifahren aber wieder möglich sein. "Heute" hat mit Helmut Holzinger gesprochen. Er ist Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG und Obmann der Fachgruppe Seilbahnen der Wirtschaftskammer Oberösterreich.

"Heute": Herr Holzinger, wie schaut es eigentlich in den Skigebieten aus?

Helmut Holzinger:Sehr gut. Dank der aktuell tiefen Temperaturen und der guten Mischung aus Natur- und Kunstschnee sind alle Skigebiete eigentlich bereit für den Saisonstart. Das war nicht immer so früh der Fall. Es hat Jahre gegeben in den 90er-Jahren da konnte man erst im Jänner auf die Pisten.

"Heute":Nun gibt es aber durch die Corona-Pandemie andere Voraussetzungen. Was wird sich ändern.

Holzinger: Wir sind da in Oberösterreich eigentlich in einer guten Position. Rund 80 Prozent unserer Gäste kommen aus Österreich, vor allem aus dem Zentralraum Linz, Wels und Steyr. Das heißt, die können auch in diesem Winter kommen. Mit Gästen aus dem Ausland rechnen wir gar nicht. 

Helmut Holzinger
Helmut HolzingerBergbahnen Hinterstoder-Wurzeralm

"Heute": Wie sehen die Sicherheitskonzepte in den Skigbieten aus?

Holzinger: Wir haben sehr lange daran gefeilt und auch die Erfahrungen anderer Länder eingebaut. Es wird sich bei uns das meiste im Freien abspielen. Die Gäste werden sich in einer Linie anstellen, wie man das auch aus England kennt. Wir haben Stauberater, die helfen. Es gibt natürlich eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und die Abstandsregeln werden eingehalten. Und wir setzen auf die Eigenverantwortung der Gäste. Es gibt auch eine Mengenbegrenzung. Wird diese überschritten, werden die Parkplätze geschlossen.

"Heute": Was wird am Ende der Saison bleiben?

Holzinger: Ich rechne damit, dass wir 45 Prozent weniger Gäste haben. Natürlich wird sich das auswirken, aber nicht nur auf die Lift- und Seilbahnbetreiber, sondern auf alle. Skifahren ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Und nicht nur das: Skifahren und die Bewegung in der Natur sind wichtig für die Menschen, vor allem für die Kinder. Das darf man nicht vergessen.

"Heute": Wie viele Lifte werden fahren?

Holzinger: Wenn es das Wetter und die Schneelage am 24. Dezember zulassen, werden alle Liftanlagen geöffnet werden. Alles andere würde ja keinen Sinn machen.

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