Skigebiete wollen Saisonstart nicht erneut verschieben

Ein Symbolbild aus Schladming
Ein Symbolbild aus SchladmingMartin Huber / picturedesk.com
Anders als in Tirol will man etwa in Salzburg planmäßig am 4. Dezember in die Skisaison starten. Eine neuerliche Verlegung will man verhindern.

Aufgrund der weiter steigenden Infektionszahlen haben sich einige Skigebiete in Tirol dazu entschlossen, den Saisonstart auf den 18. Dezember zu verlegen. Auch in Vorarlberg zieht man teilweise nach.

Anders ist die Situation in Salzburg, hier will man planmäßig am 4. Dezember mit dem Betrieb starten. Aktuell gilt aufgrund der Covid-Verordnung eine "Seilbahnsperre", ausschließlich Profisportler dürfen auf die Berge transportiert werden. Diese soll im Dezember auslaufen, eine Verlängerung ist allerdings wahrscheinlich.

Die Branche zeigt sich also optimistisch, so auch der Sprecher der Salzburger Seilbahnwirtschaft, Erich Egger: "Aber unter der Voraussetzung, dass die Regierung es ermöglicht und genügend Schnee da ist".

Weihnachtsgeschäft

Im Dezember sind in der Regel vor allem Einheimische auf den Pisten zu finden, die Wochenenden vor und nach Weihnachten werden oft in den Bergen verbracht. Für Skiliftbetreiber sind diese Wochen deswegen elementarer Bestandteil der Saison. "Das Weihnachtsgeschäft muss stattfinden. Aber wenn es die Infektionslage nicht hergibt, dann fügen wir uns. Wenn der Lockdown länger als bis Weihnachten dauern würde, wäre das eine Katastrophe", sagt Egger.

Besonders hart ist diese fehlende Planungssicherheit für Saisonarbeiter. Tausende Menschen sind abhängig von der Arbeit auf Skipisten, Berghütten und Unterkünften. Oft stellt dieser Zweig das einzige Einkommen von Saisonarbeitern aus angrenzenden Ländern wie Ungarn dar. Diese Menschen wissen auch Mitte November noch nicht, ob und wann sie ihre Arbeit aufnehmen können.

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