Holte bereits Medaille

Skistar verpasst Olympia: "Was für eine Schande"

Der französische Technik-Star Victor Muffat-Jeandet teilt gegen die Olympia-Startplatzregelung aus.
Sport Heute
29.01.2026, 15:48
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Die neue Regelung bei den Olympia-Quotenplätzen sorgt im französischen Skilager für großen Unmut. Statt der erhofften elf dürfen bei den Winterspielen nur sieben Athleten an den Start gehen. Dadurch müssen auch namhafte Fahrer wie Alexis Pinturault oder Victor Muffat-Jeandet auf eine Olympia-Teilnahme verzichten.

Vor allem Muffat-Jeandet machte seinem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft. "Ich liege aktuell auf Platz 14 im Slalom-Weltcup. Seit über einem Jahr war ich bei keinem Rennen außerhalb der Top 20. Der Sport war noch nie so dicht und anspruchsvoll, und ich hätte im olympischen Slalom mit Startnummer acht fahren können", schrieb der Kombinations-Dritte von Pyeongchang 2018.

Besonders hart ins Gericht ging der 34-Jährige mit dem System: "Meine olympische Flamme und meine Werte haben gerade einen schweren Schlag erlitten. Welches Signal senden wir den jungen Generationen, wenn Events, Spektakel und Politik wichtiger sind als Leistung und Ergebnisse?" Es sei "eine Schande und ein Mangel an Respekt gegenüber den Athleten und Teams", die ihr gesamtes Leben diesem Traum widmen würden, so Muffat-Jeandet weiter.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt allerdings: Da Norwegen seine Quote nicht vollständig ausschöpft, könnte ein zusätzlicher Startplatz an Frankreich fallen – möglicherweise doch noch an Muffat-Jeandet. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

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