Skoda Kodiaq Sportline: SUV im sportlichen Look

SUV fahren muss ja nicht zwangsläufig eine gemütliche Angelegenheit sein. Und wer ein bisschen Power hat, der darf das auch zeigen.
Für Skodas großes SUV Kodiaq gibt es eine Flut an Motoren, Getrieben und Ausstattungen, damit für jeden etwas dabei ist. Und damit man nicht zu lange suchen muss, wenn man es gerne etwas sportlicher mag, haben die Tschechen gleich ein entsprechendes Paket geschnürt: Den Sportline.

Der bietet in erster Linie etwas fürs Auge und das Sitzfleisch: Die eleganten Sportsitze haben einen Alcantara-Bezug, was ja immer besonders angenehm ist.

Von außen erkennt man den Sportline am Kühlergrill und den Außenspiegeln, die in schwarz gehalten sind. Aber auch der untere Teil des vorderen Stoßfängers ist schwarz; hinten findet man dort eine schmale silberfarbene Leiste. Die seitlichen Schutzleisten sind in Wagenfarbe aber auch der untere Bereich ist wieder schwarz. Und das passt hervorragend zur wunderschönen Velvet-Rot-Metallic-Lackierung, die aber leider aufpreispflichtig ist (744 Euro).

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Neben eigenen 19- und 20-Zoll-Felgen geht es im Innenraum mit neuen optischen Details weiter: silberfarbene Nähte, ein schwarzer Dachhimmel, Edelstahl-Pedale. Das Display bietet jetzt auch einige Zusatzinformationen wie G-Kräfte, Turboladedruck oder aktueller Motorleistung.

Wir dachten uns "wenn schon, denn schon", und fuhren den Spitzenmotor, den 2-Liter-TDI mit 190 PS, Allradantrieb und 7-Gang-Doppelschaltgetriebe. Der kommt auf 48.200 Euro, aber Skoda packte uns freundlicherweise noch eine Menge Extras im Wert von knapp 10.000 Euro rein: 7-Sitzer-Paket, Sport-Paket, dynamische Fahrwerksregelung, eine schwenkbare Anhängerkupplung, ein Panorama-Schiebedach, eine Rückfahrkamera und noch ein paar Kleinigkeiten. Mehr geht eigentlich nicht und so kostet unser Kodiaq Sportline unterm Strich 57.826,40 Euro.

Einfach wohlfühlen

Dafür bekommt man aber nicht nur viel Ausstattung sondern auch ein wirklich angenehmes Fahrgefühl. Der Motor zieht gut an, wir sitzen sehr bequem und fühlen uns in unserem großen Gefährt nicht nur sicher sondern auch richtig wohl. Und die Größe merkt man dem Kodiaq wirklich nicht nur von außen an – die Beinfreiheit hinten ist gut. Im Kofferraum gibt es 720 Liter Platz, allerdings sind es in unserem Fall aufgrund der zwei (einklappbaren) Extra-Sitze natürlich etwas weniger.

Das Wohlfühlgefühl wird nicht nur von den Fahreigenschaften sondern auch vom Innenraum selbst verstärkt. Wir tun uns schwer, da jetzt irgendetwas hervorzuheben, weil einfach alles so harmonisch zusammenpasst. Bei Skoda setzt man ja immer schon auf funktionales Understatement statt auf optische Blenderei. Okay, der Becherhalter sollte größer sein, denn unser Thermoshäferl für den Kaffee hat sich einmal in einer leichten Kurve dazu entschlossen, die Mittelkonsole im Detail zu erkunden. Das Reinigungsteam möge bitte alle Beschwerden beim Innenraumdesigner anmelden.

Noch sportlicher: Der RS

Auch das Soundsystem von Canton (kannten wir vorher auch nicht) hat uns nicht glücklich gemacht. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Zum Glück kostet es extra (390 Euro), also kann man darauf problemlos verzichten. Doch das ändert nichts daran, dass der Kodiaq Sportline selbst in der Spitzenvariante ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Fullsize-SUVs bietet.

Und wer es nicht nur optisch sondern auch technisch so richtig sportlich mag, der braucht nicht mehr lange warten: Im Jänner feiert der Kodiaq RS mit 240 PS seine Österreich-Premiere auf der Vienna Autoshow. Der Preis wird voraussichtlich bei 50 bis 55.000 Euro liegen.

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