Das Formel-1-Wochenende am Red Bull Ring nähert sich seinem Höhepunkt. Hunderttausende Fans werden am Sonntag zum Rennen nach Spielberg pilgern. "Heute" ist für seine Leser das ganze Wochenende vor Ort und sprach am Samstag mit "Sky"-Reporterin Sandra Baumgartner über das Rennen und die Hitze in Spielberg und ihr speziellstes Erlebnis in der Formel 1.
Angesprochen darauf, was Spielberg so besonders macht, sagt sie: "Ich komme immer gern hierher. Die Strecke sieht eigentlich unspektakulär aus, ist sie aber nicht. Die hat es ganz schön in sich. Und die Atmosphäre hier ist toll. Die Campingplätze sind so nahe das hat so ein ursprüngliches Motorsport-Flair. Außerdem ist alles super organisiert und die Wege sind hier kurz. Das hilft total."
Baumgartner begleitet für Sky seit 2012 die Formel 1, mit einer kurzen Pause im Jahr 2018. Auf die Frage, was für sie das speziellste Erlebnis war, sagt sie ganz klar: "2021, das WM-Finale zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton in Abu Dhabi. Das war das verrückteste Rennen, das ich je miterlebt habe. Ich habe mich davor schon viel mit dem Sport beschäftigt, aber so nah dabei zu sein, im Fahrerlager zu sitzen und zu sehen, was da auf der Strecke passiert, das war sehr speziell."
Auch als Strecken-Marshal war sie schon tätig. Im Rahmen des Sky-Formates "Hidden Heroes" sollen Menschen in den Vordergrund gestellt werden, die sonst nicht so oft ins Rampenlicht kommen: "Hier in Österreich habe ich vor zwei Jahren die Strecken-Marshals begleitet. Ich war mit ihnen bei Kurve 4 und habe die Flaggen geschwenkt. Ich erlebe bei den "Job-Takeovern" die Formel 1 aus einer ganz anderen Perspektive. Zugleich wird die Bedeutung der Jobs sichtbar."
Wie sie am besten mit der Hitze umgeht, die zurzeit in Spielberg herrscht, erklärt sie so: Es ist eine Challenge, aber das kennen wir ja in Österreich schon. Möglichst viel Schatten suchen, trinken und ab und an Eis essen, das es hier auch gibt."
Ein normaler Tag am Ring startet für die Deutsche um 10.30 Uhr. Von da an geht es zu Meetings und Moderationen, ehe sie um circa 19 Uhr in den Feierabend gehen kann. Vor einem Renntag sind ihr ein gutes Frühstück und ausreichend Schlaf wichtig, wie sie sagt: "Was mir aber wichtig ist, ist ein gutes Frühstück, weil man nie weiß, wann man etwas essen kann oder nicht. Meistens gibt es ein Joghurt mit Müsli und einen Kaffee dazu, denn ohne Kaffee kann ich nicht leben. Und ich hoffe, dass ich auf meine acht Stunden Schlaf komme, damit ich fit bin."
*Das Interview wurde durch eine Einladung von Sky ermöglicht.