Mit Pool und Alkohol

Da rief sogar Mateschitz an: Kult-Camper in Spielberg

Dieses Wochenende steigt in Spielberg der Formel-1-Grand-Prix. Eine Fan-Gruppe aus Niederösterreich ist dabei besonders fanatisch unterwegs.
Maximilian  Rosmanith
26.06.2026, 14:16
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Es ist jedes Jahr der Hingucker am Campingplatz in Spielberg. Direkt hinter der Niki-Lauda-Kurve hat seit Jahren eine Campingtruppe aus Großkrut, einer Gemeinde im Weinviertel, ihr Lager aufgeschlagen.

Was sofort ins Auge sticht: ein überdimensionaler Mercedes-Stern, zwei riesige Lkw, ein Pool samt Whirlpool und ein riesiges Festzelt mit Platz für 20 Personen.

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"Heute" besuchte die Gruppe rund um Initiator Leopold und Jungspund Tobi. Auf der sogenannten "Bärenalm" thronen sie regelrecht über dem Campingplatz. Der logistische Aufwand ist enorm: Die Niederösterreicher reisten bereits am Dienstag an, um das gesamte Camp aufzubauen.

"Wir feiern hier eine Woche lang das Leben", fasst Tobias die Stimmung kurz und bündig zusammen.

Initiator Leopold erklärt, wie alles begann: "2014 hat das angefangen. Am Anfang waren wir nur zu dritt, ein Jahr später schon zu siebt. Jetzt sind wir 20 Mann und das ist auch die Obergrenze. Sonst würde jeder kommen. Wenn aber einer ausfällt, kann ein anderer nachrücken."

"Alles, was es gibt, wird getrunken."

Für die heißen Temperaturen haben die Niederösterreicher seit Jahren einen Pool dabei. Dieser wird von einem Tankwagen mit Wasser aus der Therme Bad Gleichenberg befüllt. Für zusätzliche Abkühlung sorgen kühle Getränke, meist alkoholischer Natur, wie die beiden schmunzelnd verraten.

"25 Liter Jägermeister, 150 Liter Bier, dazu noch Wodka, Bacardi und Berliner Luft alles, was es gibt, wird getrunken."

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Der überdimensionale Mercedes-Stern ist hohl und mit LEDs ausgestattet, sodass er in der Nacht weithin leuchtet. Der Stern fiel sogar dem 2022 verstorbenen Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz auf.

"2017, als der Stern das erste Mal geleuchtet hat, rief Mateschitz bei Mercedes-Boss Toto Wolff an und fragte ihn: 'Wie viel zahlst du denn eigentlich, damit der Stern dort leuchtet?'"

Die Geschichte hatte für die Niederösterreicher ein besonderes Ende: "Danach waren wir mit 14 Mann zum Abendessen ins Motorhome eingeladen", erzählen die sympathischen Fans mit einem Lächeln.

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