Das Cupfinale zwischen Rapid und Sturm ist am Sonntagabend im Klagenfurter Wörthersee Stadion von Kampf geprägt. Spielerische Höhepunkte in der ersten Hälfte: Fehlanzeige!
Nach dem Seitenwechsel dauert es nicht einmal eine Minute, ehe die bis dato zerfahrene Partie beinahe auch das erste fußballerische Highlight liefert. Rapid-Verteidiger Martin Moormann legt Sturm-Angreifer Emanuel Emegha mit einem haarsträubenden Fehlpass den Ball auf Höhe der Mittelauflage in den Lauf. Slapstick Nummer eins.
Emegha legt sich den Ball zu weit vor. Die technische Unsauberkeit wird beinahe zur Ideal-Vorlage. Emegha ist an Goalie Niklas Hedl vorbei, muss nur ins leere Tor einschieben. Die Beinarbeit lässt den Rechtsfuß mit dem Ball auf dem falschen Fuß im Stich. Slapstick zwei. Immerhin: Der Niederländer legt mustergültig für Kollege Manprit Sarkaria ab, der nur noch ins verlassene Tor einschieben muss.
Dann bleibt den Blackys der Torschrei im Hals stecken. Sarkaria versagen die Nerven. Links und rechts vom letzten Rapid-Verteidiger auf der Torlinie muss er sich das Eck nur mehr aussuchen, verfehlt stattdessen das Tor. Slapstick Nummer drei.
Hier alles zum Finale. Update: Rund 20 Minuten nach dem Fehlschuss bringt ausgerechnet Sarkaria die Grazer doch in Führung.