Bei der Netflix-Dokuserie "Pop Star Academy" über den harten Weg zur K-Pop-Gruppe träumte Adéla Jergová noch davon, Teil der späteren Erfolgsband "Katseye" zu werden. Doch die Produzenten entschieden sich gegen die Slowakin – für viele wäre das das Ende gewesen.
Für die heute 22-Jährige war es dagegen der Start in eine ganz eigene Erfolgsgeschichte. Statt aufzugeben, schrieb sie ihre Erlebnisse in Songs, produzierte Musikvideos selbst und erfand sich mit auffälligem Pink-Look völlig neu.
Beeinflusst von Stars wie Lady Gaga, Madonna, Miley Cyrus und Beyoncé arbeitete sie unbeirrt an ihrem eigenen Pop-Image – mit Erfolg. Die auf eigene Faust veröffentlichten Clips wie "Superscar" generierten teilweise über 10 Mio. Aufrufe, noch ganz ohne Plattenfirma im Hintergrund.
Inzwischen wird ADÉLA auf Social Media von einer riesigen Fangemeinde gefeiert, Fanpages schießen aus dem Boden und selbst bekannte Namen wie Christina Aguilera, Charli XCX oder Demi Lovato wurden auf sie aufmerksam. Letztere nahm sie sogar mit auf Tour – mittlerweile steht die Sängerin auch bei einem großen Label unter Vertrag.
Mit ihren ersten Songs wie "Sex on the Beat", "KGB" oder "Red Bottoms" setzt sie genau auf die richtige Mischung aus gutem Pop, Inszenierung und Provokation. Mit einer zusätzlichen Prise Sexappeal wird schnell klar: Die Sängerin hat ihre Hausaufgaben gemacht und sich für ihre Karriere ganz offensichtlich von Pop-Ikonen inspirieren lassen.
Ihr neuer Track "Ain’t In LA" erzählt genau von diesem Weg. Das in Bratislava gedrehte Musikvideo knackte innerhalb von drei Tagen die Millionengrenze.
Im September erscheint ihr Debütalbum "Prima". Der Titel passt für ADÉLA perfekt zu ihrer großen Vision: "Prima heißt, erste, somit ist Prima Ballerina die erst gereihte Solistin, die unantastbar in ihrer Kunst ist. Ich möchte die Prima des Pop werden und das ist der erste Schritt in diese Richtung."
Eines hat die 22-Jährige bereits bewiesen: Aufgeben kommt für sie nicht infrage. Und wenn sie ihren Weg so weitergeht, könnte sie bald tatsächlich zu den ganz Großen gehören.