Anfang Februar begeisterten sie noch auf Grammy-Bühne und freuten sich über eine Nominierung, jetzt der plötzliche Dämpfer: Bei der Erfolgs-Girlband "Katseye" bricht vorerst ein Sternchen aus dem Formation-Himmel weg. Die Schweizerin Manon hört vorerst auf und wird nicht mit der Gruppe auftreten – wie lange, bleibt offen.
In einem Statement auf X heißt es: "Nach offenen und ehrlichen Gesprächen teilen wir mit, dass Manon eine temporäre Auszeit von den Gruppenaktivitäten nehmen wird, um sich auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fokussieren."
Die übrigen Mitglieder stünden voll hinter der Entscheidung. Konzerte und Termine sollen dennoch stattfinden – vorerst zu fünft. "Wir bleiben füreinander da und für unsere Fans, die uns alles bedeuten", betont die Band. Fans zeigen sich zwar großteils verständnisvoll, aber auch schockiert. Aktuell läuft es karrieretechnisch so gut für die Band, dass diese Nachricht für viele komplett unerwartet kommt.
Der kometenhafte Aufstieg der durch die Castingshow "Dream Academy" entstandenen Formation brachte zuletzt nicht nur Applaus, sondern auch massiven Druck. Wie man bereits im Zuge der Netflix-Sendung zeigte, wurden die Mitglieder nach dem K-Pop-System geformt und gedrillt.
Teilweise sogar über mehrere Jahre durchliefen sie eine Art Trainingslager im Ausland – fern von Familie und Freunden. Tanzschritte und sogar Gesichtsausdrücke werden auch nach den Dreharbeiten bis ins kleinste Detail durchchoreografiert und einstudiert.
In Interviews sprachen die Sängerinnen außerdem offen über Hass im Netz und sogar "Tausende Todesdrohungen".
"Kein Mensch sollte so viel Feedback zu etwas bekommen, das er geschaffen hat", erklärte Sophia Laforteza. Die ständige Welle an Kommentaren könne "sehr belastend" sein.
Auch Manon nannte die Drohungen "sehr beängstigend". Hinter den Kulissen soll inzwischen sogar eine Gruppentherapeutin helfen, mit Ruhm und Schattenseiten umzugehen.