Handy-Verbot auch in Wiens städtischen Bädern

In städtischen Bädern ist das Fotografieren im Wasser verboten.
In städtischen Bädern ist das Fotografieren im Wasser verboten.Bild: picturedesk.com

Nach der Therme Wien, schärfen heuer auch die städtischen Bäder ihr Regelwerk für Besucher nach: Smartphones haben auch dort nichts im Becken verloren.

Für die einen Badegäste ist das Handy ein unverzichtbares Accessoire – selbst im Becken. Für andere eine Schnapsidee. Zur zweiten Gruppe zählt wohl auch Martin Kotinsky, Sprecher der MA 44 (Bäder). "Ja sicher sind Handys bei uns im Wasser verboten", sprudelt es aus ihm heraus. "Schon alleine aus Sicherheitsgründen haben sie nichts im Wasser verloren", ergänzt Kotinsky.

Badeordnung wird erneuert

In der Badeordnung ist eine dementsprechende Verordnung aber nicht verankert – noch nicht. Das Regelwerk wird gerade überarbeitet, wie Kotinsky auf "Heute"-Anfrage erklärt. "Wir werden es darin klar formulieren". Schon jetzt sind Bademeister angehalten, Gäste auf die Gefahr eines Smartphones im Wasser hinzuweisen.

Kein Verbot im Saunabereich

Überlegt wurde auch ein Handy-Verbot im Saunabereich, wo der Großteil der Gäste schließlich nackt herumläuft oder sich nur leicht bekleidet aufhält. Dieses Vorhaben wurde aber wieder verworfen. Skurrile Begründung: Zu viele Badegäste wollen sich nicht verbieten lassen, im Liegestuhl im Netz zu surfen. "Gäste müssen aber Rücksicht nehmen, dürfen nicht laut telefonieren oder Fotos machen", versichert Kotinsky.

Auf Schilder will die Stadt dieses Jahr jedenfalls verzichten. Wie berichtet, macht die Therme Wien mit Durchsagen und Hinweisen jetzt auf das Handy-Verbot im Becken aufmerksam.

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