Ein Mann aus dem Bezirk Melk ist beim Verkauf eines Artikels über die Plattform "Willhaben" auf eine raffinierte Betrugsmasche hereingefallen. Der entstandene Schaden beläuft sich laut "NÖN" auf 999 Euro.
Der Verkäufer wurde von einem angeblichen Kaufinteressenten über WhatsApp kontaktiert. Dieser behauptete, den Artikel inklusive Versandkosten bereits bezahlt zu haben.
Kurz darauf erhielt der Mann eine SMS mit einem Link. Dieser sollte angeblich zur Abwicklung des Verkaufs dienen. Nachdem er den Link geöffnet hatte, wurde der Verkäufer auf eine mutmaßlich gefälschte Internetseite weitergeleitet. Dort gab der Mann die Zugangsdaten zu seinem Online-Banking bei der Volksbank ein.
Wenig später erhielt er laut "NÖN" über die Volksbank-ID-App die Aufforderung, eine Sofortüberweisung auf ein österreichisches Bankkonto zu bestätigen. Der Mann gab die Überweisung frei und bestätigte die Zahlung.
Erst als eine weitere Sofortüberweisung freigegeben werden sollte, schöpfte das Opfer Verdacht.
Die zweite Transaktion brach der Mann rechtzeitig ab. Die erste Überweisung war jedoch bereits durchgeführt worden.
Dadurch entstand dem Verkäufer ein finanzieller Schaden von insgesamt 999 Euro. Die Polizei warnt erneut davor, Links aus unerwarteten SMS oder Nachrichten anzuklicken und sensible Bankdaten auf unbekannten Internetseiten einzugeben.