Presseschau: "So besoffen kann ja keiner sein"

Die Videoaufnahmen aus Ibiza schlagen weit über Österreichs Grenzen hinweg Wellen.
"Das war's" für den "Ösi-Vize", ist sich die deutsche "Bild" sicher. Sie bezieht sich auf die dpa, spricht von einem Rücktritt oder einer Entlassung von Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ).

Die "Süddeutsche Zeitung" titelt "HC, der Prahler", kritisiert, dass Strache Journalisten als "Huren" bezeichnet. An jenem verhängnisvollen Abend soll Strache geplant haben, kompromittierendes Material aus dem Privatleben der politischen Mitbewerber zu organisieren. Strache spricht wörtlich von einem "atomare[n] Krieg", der in der österreichischen Innenpolitik die Folge wäre. Die FPÖ wäre fein raus, wenn das Material aus dem Ausland lanciert würde.

Auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ist sich sicher, dass Straches Rücktritt unmittelbar bevorsteht. "Wenn das kein Rücktrittsgrund ist, was sonst?", titelt sie ihre Story, mit einem Zitat des Polit-Experten Peter Filzmaier.

CommentCreated with Sketch.950 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Schweizer "Blick" spricht vom gefallenen "Star der Rechtspopulisten". Aber auch er ist sich sicher, dass die jüngsten Ereignisse das politische Ende für den "Übervater der FPÖ" besiegeln wird.

Auch die Washington Post berichtet



Die deutsche "Welt" sieht Strache "in Bedrängnis". "So besoffen kann ja keiner sein" titelt sie und bezieht sich dabei auf ein Zitat aus dem "Standard". Auch internationale Medien berichten über die jüngsten Entwicklungen.

Die "Washington Post" sieht den Anführer der Rechten ("far-right leader") unter Beschuss. Auch die französische "Le Monde" berichtet über den Fall. Sie glaubt, dass dem "rechtsextremen Vizekanzler" eine "Falle" gestellt worden ist.

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(red)

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