So bewegend nimmt Familie Abschied von Stefan

Der 15-Jährige war auf dem Weg zur Schule, als das Unglück geschah.
Der 15-Jährige war auf dem Weg zur Schule, als das Unglück geschah.fotokerschi.at
Nach dem tödlichen Moped-Crash in Prambachkirchen nimmt die Familie mit bewegenden Worten Abschied von ihrem geliebten Stefan (15). 

Zwei Tage nach dem schrecklichen Unfall-Drama ist die Trauer und Betroffenheit in Grieskirchen, dem Heimatort von Opfer Stefan H. (15), immer noch riesig.

Der Bursch war, wie berichtet, Dienstagfrüh in Prambachkirchen (Bez. Eferding) mit seinem Moped auf dem Weg zur Schule auf ein vor ihm stehendes Auto aufgefahren, schleuderte danach in den Gegenverkehr und verstarb noch vor Ort.  

In der Schule des 15-Jährigen, dem Gymnasium Dachsberg, wurde in der Kapelle ein Rückzugsort für die Freunde von Stefan eingerichtet. "Mir geht es richtig schlecht. Das Unglück ist einfach unfassbar tragisch, mir geht alles sehr nahe", so Direktor Ferdinand Karer noch am Tag des Unfalls zu "Heute"

Erstmals mit Moped zur Schule

Der Hausruckviertler war am Dienstag erstmals mit dem Moped zur Schule gefahren. "Ich habe in der Früh von dem Unfall erfahren und die ganze Zeit gehofft, dass es sich nicht um Stefan handelt. Er war ein ganz netter Bursch", kann es Grieskirchens Bürgermeisterin Maria Pachner (ÖVP). 

Der Trauergottesdienst mit anschließender Verabschiedung findet am 20. September (14 Uhr) in Dachsberg statt. Zur persönlichen Verabschiedung ist Stefan ab 13 Uhr aufgebahrt.

Einträge im Kondulenzbuch

Im Kondolenzbuch haben indes schon zahlreiche Freunde, Bekannte und auch die Familie mit sehr bewegenden Kommentaren und Beiträgen Abschied von Stefan. So schrieb etwa sein Bruder: "Er war der beste Bruder der Welt! Hoffentlich hat er eine schöne Zeit da oben und fährt glücklich weiter!!"

"Wir sind fassungslos und können euch liebe Angehörige nur unser aufrichtiges Beileid ausdrücken. Wir sind alle in diesen schweren Stunden in Gedanken bei euch und wünschen euch allen viel Kraft in der kommenden Zeit! Ruhe in Frieden lieber Stefan", schreibt eine befreundete Familie.

Und auch der Pfarrer der Gemeinde drückte in einem langen Beitrag sein Beileid aus und bot seine Hilfe an.

Auch die Bürgermeisterin sagte gegenüber "Heute" bereits: "Wir unterstützen die Familie wo es nur geht."

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