Im Stau auf der Autobahn zählt jede Minute - besonders für Rettungsdienste. Doch viele Autofahrer machen einen entscheidenden Fehler, wenn es um die Rettungsgasse geht.
Oft denken Autofahrer, dass eine Rettungsgasse erst gebildet werden muss, wenn ein Unfall passiert ist oder ein Martinshorn zu hören ist. Das stimmt aber nicht. Sobald der Verkehr ins Stocken gerät, muss sofort eine Rettungsgasse gebildet werden.
Die Regel ist eigentlich ganz simpel, wie Chip.de berichtet: Die Fahrzeuge auf der linken Spur fahren nach links, alle anderen Fahrstreifen fahren nach rechts. So entsteht zwischen der linken und den übrigen Spuren automatisch eine freie Gasse für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
Dieses Prinzip bleibt immer gleich - egal, ob die Autobahn zwei, drei oder vier Spuren hat. Links nach links, alle anderen nach rechts. Wichtig ist auch, bereits im Stau ausreichend Abstand zum Vordermann zu lassen.
Denn nur so bleibt genügend Platz, um das Fahrzeug bei Bedarf schnell zur Seite zu bewegen und die Rettungsgasse zu öffnen. Wer dicht auffährt, blockiert im schlimmsten Fall den Weg für Einsatzfahrzeuge.
Für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei kann eine funktionierende Rettungsgasse lebensentscheidend sein. Wenn Menschen verletzt sind oder ein Brand gelöscht werden muss, zählt jede Sekunde. Fahrzeuge, die die Rettungsgasse blockieren, verzögern die Hilfe und gefährden im schlimmsten Fall Menschenleben.