Die Hardware eines Android-Handys kann mit der Zeit kaputtgehen - etwa der Akku. Doch auch die Software hat ein Ablaufdatum: Irgendwann werden keine Sicherheits-Updates mehr bereitgestellt. Dann wird das Gerät anfällig für Angriffe.
Seit Juni 2025 gilt in der EU die Ecodesign-Verordnung. Sie verpflichtet Hersteller, mindestens fünf Jahre lang Software-Updates bereitzustellen. Das gilt aber nur für Geräte, die nach Juni 2025 auf den Markt kamen.
Wie utopia.de berichtet, kannst du selbst herausfinden, ob dein Smartphone noch Updates bekommt. Gehe in die Einstellungen, dann auf "Telefoninfo" und "Softwareinformationen". Dort findest du das Datum des letzten Sicherheits-Updates.
Liegt das letzte Update mehr als sechs Monate zurück, wird dein Handy möglicherweise nicht mehr unterstützt. Das genaue Ablaufdatum findest du auf der Website endoflife.date oder per Suchmaschine mit deinem Handymodell.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfiehlt regelmäßige Updates. Ohne diese sammeln sich Sicherheitslücken an und machen das Gerät anfällig für Angriffe. Online-Banking oder Shopping solltest du dann nicht mehr auf diesem Gerät machen.
Entsorgen musst du ein abgelaufenes Handy nicht. Du kannst es als MP3-Player nutzen, Videos schauen oder E-Books lesen - solange du keine sensiblen Daten eingibst. Beim Neukauf solltest du auf lange Update-Garantien achten.