Apple ist wieder das wertvollste Unternehmen der Welt. Am Freitag hat die Marktkapitalisierung des US-Technikriesen die des bisherigen Spitzenreiters Nvidia übertroffen. Die Aktie vom Chiphersteller ist zum Börsenstart in den USA um mehr als vier Prozent nach unten gegangen.
Die EU zwingt Elektronikhersteller ab dem 18. Februar 2027 dazu, Akkus in ihren Geräten so zu verbauen, dass Nutzer sie selbst mit handelsüblichen Werkzeugen entnehmen können. Damit sollen Produkte länger halten und Recycling erleichtert werden.
Die EU-Kommission hat die Verordnung nun aber um Ausnahmen erweitert. Bestimmte Wearables wie Smartwatches, Fitness-Tracker und In-Ear-Kopfhörer dürfen weiterhin so gebaut sein, dass nur Fachpersonal den Akku tauschen kann. Das gilt auch für Spielzeug und Geräte für explosionsgefährdete Bereiche.
Wie Macwelt berichtet, profitieren davon vor allem Apples AirPods. Die kleinen Kopfhörer gelten wegen ihres Klebstoff-Einsatzes als kaum reparierbar und quasi als Wegwerfprodukte. Daran wird sich dank der Ausnahme nichts ändern.
Anders sieht es bei der Apple Watch aus. Zwar ist auch sie schwer zu reparieren, allerdings greift hier eine andere Regelung: Die Ökodesign-Verordnung schreibt vor, dass Geräte nach 1.000 Ladezyklen noch mindestens 80 Prozent Akkukapazität haben müssen. Apple verspricht das bei der Apple Watch – bei den AirPods jedoch nicht.
Für Smartphones und Tablets gilt die Batterieverordnung übrigens nicht. Für sie gelten die strengeren Regeln der Ökodesign-Verordnung, die laut EU-Kommission ein höheres Umweltschutz-Niveau bieten.