Das Unicode-Konsortium, die Organisation zur Vereinheitlichung von Schriftzeichen und Symbolen auf digitalen Geräten, hat eine neue Auswahl an Emojis genehmigt.
Zu den kommenden Symbolen zählen unter anderem ein Leuchtturm, ein Radiergummi, ein Fangnetz sowie neue Handzeichen mit nach links und rechts zeigenden Daumen.
Ein weiteres Highlight ist das Smiley-Gesicht mit Rissen, das laut der Vorsitzenden des Unicode-Emoji-Unterausschusses, Jennifer Daniel, für jene Momente gedacht ist, in denen die "sorgsam aufgebaute Fassade bröckelt, du aber trotzdem weiter lächeln musst".
Wie t-online berichtet, sollen zudem Missverständnisse bei bestimmten Emojis beseitigt werden: So wird künftig zwischen einem Kometen und einem Meteor unterschieden.
Der Komet bleibt als blauer Eisstreifen erhalten, während das neue Meteor-Emoji einen Brocken mit Feuerschweif zeigt.
Auch bei anderen Motiven wie der Gurke und dem Schmetterling gibt es Änderungen. Neben dem bisherigen Gurken-Emoji erhält das eingelegte Gurkerl ein eigenes Symbol.
Beim Schmetterling wird zwischen dem blauen Morphofalter und dem orangenen Monarchfalter differenziert – letzterer bekommt künftig ein eigenes Emoji.
Daniel erklärt, dass diese Anpassungen vor allem dazu dienen, die Qualität und Vielfalt der Emoji-Sammlung zu erhöhen. Bestehende Emojis werden dabei lediglich angepasst und nicht entfernt.
Wie die neuen Zeichen letztlich aussehen, hängt vom jeweiligen Hersteller ab. Google, Apple, Samsung, Meta und X bringen jeweils eigene Designs auf die Geräte. Die neuen Emojis werden voraussichtlich im kommenden Frühjahr mit der Version Emoji 18.0 auf den Handys verfügbar sein.