So gefährlich ist Kiffen wirklich

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Mehr als 20 Jahre versuchte der WHO-Suchtexperte Wayne Hall die wahren Gefahren von regulärem Cannabis-Konsum aufzuzeigen. Die Ergebnisse der Langzeitstudie brachten alarmierende Neuigkeiten.

Während die einen einen sporadischen Joint als Genussmittel konsumieren, gibt es auch solche die die vermeintlich "weiche" Droge verteufeln. Ein britischer Professor vom "Kings College" hat sich in den letzten 20 Jahren im Rahmen einer Langzeitstudie auf Spurensuche der wahren Wirkungen von Gras gemacht.

Hall prangert besonders die Abhängigkeit an, die durch die Droge entsteht. Demnach entwickelte einer von sechs Jugendlichen und einer von zehn Erwachsenen eine Sucht, die mit der nach Heroin oder Alkohol vergleichbar ist. Weiters wird die Wirkung als "Einstiegsdroge" bekrittelt: Immer mehr Kiffer steigen nach einiger Zeit auf härtere Drogen um, um eine höhere Rauschwirkung zu erzielen.
Mangelnde Entwicklung

Besonders im Wachstum kann regelmäßiger Cannabiskonsum verheerende Wirkungen auf die spätere Entwicklung haben. So haben kiffende Jugendliche einen niedrigeren Bildungsstand als ihre nichtrauchenden Altersgenossen. Trotz derartiger Erkenntnisse, wurde ein kausaler Zusammenhang nicht erwiesen.

Besonders schlimm ist die Wirkung bei kiffenden Schwangeren: Ihre Säuglinge neigen zu stark rezuziertem Gewicht.

 

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