So könnte das Leben nach der Maskenpflicht aussehen

Trotz Fall der Maskenpflicht besteht die Möglichkeit, dass zum Wohle der Nächsten FFP2 & Co weiterhin im Alltag eingesetzt werden.
Trotz Fall der Maskenpflicht besteht die Möglichkeit, dass zum Wohle der Nächsten FFP2 & Co weiterhin im Alltag eingesetzt werden.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Die Zukunft nach Corona sieht ungewiss aus, aber es scheint sich durch den Gebrauch vom MNS eine neue Sozialsituation zu entwickeln.

Wir sind am Punkt angelangt auf den viele bereits seit Monaten warten: Endlich fällt die Maskenpflichtauch in den Supermärkten. Wie es scheint kann jeder den Sommer 2022 hemmungslos und (fast) ohne Einschränkungen erleben. Mit dem Fall der Maskenpflicht hat man die Wahl an vielen Orten entweder auf den MNS zu verzichten, oder Nase und Mund weiterhin zu bedecken. Es hat den Anschein, als ob sich die Welt wieder zum Alten und Gewohnten bildet, aber der gänzliche Maskenfall könnte in der Gesellschaftvielleicht doch so manche Überraschungen mit sich bringen. 

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Die gesamte Freiheit vom Maskenfallwird zumindest nicht in Wien zu spüren sein, da selbst die vom Gesundheitsministerium verordnete dreimonatige Regelung ihre Limitationen hat. In Öffis wird das Tragen der Masken noch gefordert und sobald die Infektionsraten wieder steigen kommen FFP2-Masken auch im Herbst wieder zum Einsatz. Diese Instanz wird natürlicherweise zum Schutz jedes Einzelnen eingeführt. Es wird gewiss noch seine Zeit brauchen, bis sich die Furcht vor der Corona-Ansteckungsgefahr ebenfalls in Luft auflöst. Ein praktischer Lösungsansatz wäre das Tragen der Masken zu einer Alltagssache zu machen.

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Masken-Höflichkeit auch in Österreich?

Bereits in vielen asiatischen Ländern ist das Aufsetzen und wiederverwenden von Masken bereits eine gängige Übung. In Ländern wie Japan oder Südkorea trägt man den MNS oft, da nicht nur COVID-19 eine Gefahr bildet, sondern auch das Einatmen von Smog gesundheitsschädlich ist. Auch im Falle einer einfachen Erkältung machen viele Einwohner Gebrauch vom MNS, um etwa ihre Mitmenschen nicht anzustecken. 

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Das Tragen von FFP2-Masken und weiteren Formen des Mundschutzes beweist also, dass ein Ziel erreicht werden kann, wenn sich Einzelpersonen gemeinsam stark machen. Diese Form der "Wir-Kultur" konnte vor allem während der Corona-Krise betrachtet werden, als Menschen im Zuge der Pandemie ihre Solidarität bewiesen. Trotz Einschränkungen und Isolation war man motiviert im Freien gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen. Wer in Quarantäne war konnte sich oft für Verpflegung und dergleichen auf seine Nachbarn verlassen. Experten und Zukunftsforscherwollen, dass man auch diese optimistische Seite der Krisentage in Betracht zieht und aus der aktuellen Situation etwas positives mitnimmt und mit mehr Rücksicht auf die Gesundheit von jedem achtet. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus endgültig verschwinden wird bleibt nach wie vor gering. Wie es die "asiatische Höflichkeit" beweist, ist es jedoch durchaus möglich, dass auch hierzulande die Verwendung eines MNS zu einer alltäglichen Gewohnheit werden könnte, ganz gleich ob die Corona-Inzidenz nun niedrig ist oder nicht.  

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