So könnte Strache sofort wieder in die Politik zurück

Weil der ehemalige FPÖ-Chef 2015 auf der Wiener Landesliste kandidierte, könnte er in den Gemeinderat nachrücken. Voraussetzung: Jemand räumt für ihn den Platz.
"Bin weg – bin schon wieder da", könnte es selbst bei Parteiausschluss bald für Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Strache heißen. Einer Rückkehr in die (Lokal-)Politik steht zumindest theoretisch nicht viel im Weg.

Der Grund: Strache hat bei der Wiener Wahl 2015 auf der Landesliste und in vier Bezirken (10., 11., 21., 22.) auf Platz eins kandidiert.

Das Szenario: Verzichtet ein Abgeordneter aus einem dieser Bezirke oder einer, der es über die Landesliste in den Gemeinderat geschafft hat, auf sein Mandat, rückt Strache automatisch nach.

Das Gehalt: Strache würde rund 6.650 € brutto pro Monat beziehen.



Aber wer würde für den gefallenen FP-Politiker den Platz räumen? Kandidaten gäbe es. So sitzt etwa Karl Baron auf einem Donaustädter Mandat. Er hat sich als bisher Einziger für Straches Comeback starkgemacht. Über die Landesliste wiederum hat Strache-Biograf Martin Hobek ein Mandat erhalten. Zieht Strache tatsächlich als "wilder Abgeordneter" ein, wäre die "wilde Familie" (Philippa sitzt parteilos im Nationalrat, Anm.) komplett.



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