Die Preise für Eigentumswohnungen sind in Österreich stark gestiegen. Laut Analyse der Denkfabrik Agenda Austria legt man selbst für eine 45-Quadratmeter-Wohnung im Schnitt bereits 4,9 durchschnittliche Netto-Jahresgehälter hin.
Spitzenreiter ist Wien, wo man das Einkommen von 6,1 Jahren hinblättern muss. Am günstigsten fahren Käufer im Burgenland. Hier kommen Suchende zumindest rein rechnerisch bereits nach zwei Jahren zu ihren eigenen vier Wänden.
In der Steiermark und in Kärnten muss man 3,4 Netto-Jahresgehälter für 45 Quadratmeter Eigentum aufwenden, in Niederösterreich 3,9 Jahre, in Oberösterreich 4,1, in Vorarlberg 5,6, in Tirol 5,5 und in Salzburg 5,7.
Die Preise sind wegen der erhöhten Nachfrage von 2015 bis 2019 stark gestiegen. Wichtig wäre es, wieder mehr Wohnraum zu schaffen, um leistbares Wohnen für alle zu gewährleisten, sagt Agenda-Ökonom Hanno Lorenz.