Am Donnerstagmorgen erreichten unzählige Einsendungen die "Heute"-Redaktion, weil es in Wien offenbar sehr unangenehm roch. Der Gestank breitete sich im gesamten Stadtgebiet aus und viele wollten wissen, was dahinter steckte. Wie "Heute" in Erfahrung bringen konnte, war es aber nicht, wie zuerst angenommen, die Kanalisation, sondern vielmehr die gedüngten Felder rund um Wien.
Ubimet-Experte Nikolas Zimmermann erklärte gegenüber "Heute", dass der aufkommende Westwind den Gestank der Gülle bis in die Innenstadt treibt. Wie lange der Geruch nun über der Stadt liegen wird, hängt primär vom Wetter ab. Entweder dreht der Wind in eine andere Richtung, oder Regenfälle eliminieren den Gestank völlig. Der Dünger würde dann nämlich in die Erde eindringen und keine Nasen mehr belästigen.