Eigentlich sollte es ein ganz normaler Videodreh für Vanessa Mais (34) neuen Song "Ich fall in love" werden. Doch ausgerechnet bei den wichtigsten Szenen ging plötzlich alles schief.
In ihrem gemeinsamen Podcast "Schönlaut" mit Lola Weippert (30) erzählt die Sängerin jetzt, was hinter den Kulissen passiert ist. Die Szenen mit den Schauspielern waren bereits abgedreht, nur Vanessas Performance fehlte noch.
Doch der Drehtag hatte es in sich. Bei rund 35 Grad sollte die Sängerin erst gegen 21 Uhr vor die Kamera. "So, jetzt machen wir die wichtigsten Performances fürs Musikvideo", erinnert sie sich an den Moment.
Die Hitze und der lange Tag hatten allerdings deutliche Spuren hinterlassen. "Ich sah aus. Ich war super müde und platt, das Licht war nicht gut und es sah einfach nicht so aus, wie wir es dachten", gesteht Mai.
Spätestens als sie die ersten fertigen Bilder im Schnitt sah, war für sie klar: So kann das Video nicht veröffentlicht werden. Ihrem Ehemann und Manager Andreas Ferber (43) machte sie deshalb eine klare Ansage: "Das kann so nicht raus."
"Das ist uns noch nie passiert, dass wir ein Musikvideo nicht freigegeben haben und gesagt haben, wir müssen noch mal was machen", erzählt sie.
Auch Lola Weippert ist überrascht. Schließlich steckt hinter einem Musikvideo nicht nur viel Arbeit, sondern auch jede Menge Geld. Bei solchen Produktionen seien schnell rund 50 Menschen am Set, die bezahlt werden müssen.
Trotz der zusätzlichen Kosten gab es für Vanessa keine andere Lösung. Die Performance-Szenen mussten noch einmal gedreht werden. Besonders stressig: Der Nachdreh musste noch vor einer anstehenden TV-Produktion für die "Giovanni Zarrella Show" über die Bühne gehen.
Am Ende zahlte sich die Entscheidung aber aus. Mit der neuen Version ist Vanessa mehr als zufrieden. "Jetzt bin ich so happy, dass ich sagen kann, dass es mit mein Lieblingsvideo ever ever ist", schwärmt die Sängerin.