So reagiert die FPÖ auf die Strache-Kandidatur

FPÖ-Klubobmann in Wien, Toni Mahdalik.
FPÖ-Klubobmann in Wien, Toni Mahdalik.Bild: picturedesk.com
Er ist wieder da. Heinz-Christian Strache wird bei der Wien-Wahl 2020 antreten. So reagieren die Parteien darauf..

Nicht einmal neun Monate nach Aufkommen des Ibiza-Videos betritt Heinz-Christian Strache erneut die politische Bühne. Wie am Donnerstag bekannt wurde, will er als Spitzenkandidat der FPÖ-Abspaltung Allianz für Österreich (DAÖ) in die Wien-Wahl im Herbst ziehen.

"Na schau"

Straches alte Partei, die FPÖ, reagiert nur ganz knapp auf die Nachricht. "Na schau", meint der Wiener FPÖ-Klubobmann Toni Mahdalik. Als wahre Konkurrenz sieht man die DAÖ und Strache nicht - sagt man zumindest. Der politische Gegner sei Rot-Grün.

Lustiges Detail: Seit der Ibiza-Affäre wissen wir, dass die FPÖ ihre Presseaussendungen immer mit fiktiven Kürzeln unterzeichnete und darin oftmals versteckte Scherze unterbrachte. Diese Spielerei hat man offenbar nicht abgelegt. Die Aussendung zu Strache ist mit "wu/rsc/ht" gezeichnet.

Ahnungslos

Interessant auch: Die DAÖ selbst, für die Strache als Spitzenkandidat antreten soll, ist durch die Ankündigung scheinbar aus allen Wolken gefallen. Aber nicht unangenehm.

"Wir sind positiv überrascht", lässt DAÖ-Klubobmann Karl Baron wissen. Die Meldung sei noch nicht offiziell bestätigt, will man damit sagen. Baron und sein Team seien jedenfalls jederzeit bereit für Strache.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsPolitikFPÖHeinz-Christian Strache

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