So schnitten FFP2-Masken im Test ab

Die Stiftung Warentest hat FFP2-Masken geprüft.
Die Stiftung Warentest hat FFP2-Masken geprüft.Getty Images/iStockphoto
Stiftung Warentest überprüfte zehn Modelle auf Atemkomfort, Preis-Leistungs-Verhältnis, Passform und Schadstoffe.

Die Stiftung Warentest hat zum zweiten Mal FFP2-Masken untersucht. Es wurden zehn FFP2-Masken von Drogerien, Baumärkten, Apotheken, Supermärkten sowie aus dem Online- und Fach­handel für Arbeits- und Atem­schutz­-Produkte ausgewählt. 

Die eng­lische Abkür­zung FFPsteht für „filtering face piece“. FFP-Masken umschließen nur Mund und Nase und sollen – je nach Ausführung – vor dem Einatmen von Partikeln und wäss­rigen und öligen Aerosolen schützen. Deshalb spricht man im Deutschen auch von partikelfiltrierenden Halb­masken. Sie bestehen aus mehreren Lagen mit einem Filtervlies, haben ein Kopf­band oder Ohrsch­laufen sowie einen form­baren Bügel, der eine optimale Anpassung an die Nase ermöglichen soll.

Die empfehlens­werten Masken

Fazit: Alle vier schützen sehr gut vor Aerosolen, bieten genug Atem­komfort, über­zeugen in Pass­form und Dichtig­keit und schneiden unauffäl­lig in der Schad­stoff­prüfung ab. Die Masken stammen von Anbietern, die auf Arbeits- und Atem­schutz-Produkte spezialisiert sind.

Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Maske von Uvex kostet nur 67 Cent pro Stück und ist gleich­zeitig eine der vier Besten. Der Preis für die 3M zum Vergleich: 2,74 Euro.

Wegen geringen Atem­komforts wenig geeignet - wer sie trägt, bekommt schlechter Luft 

Woran erkenne ich, ob die FFP2-Maske richtig sitzt? 

Ein Anzeichen dafür, dass die Maske passt und dicht ist: Wenn sich die Maske beim Ausatmen aufbläht und beim Einatmen zusammenzieht, sitzt sie richtig. Falls Brille getragen wird: Wenn die Brille beschlägt, sitzt die Maske nicht richtig.

Schlechte Nach­richten für Bartträger: Ein Bart vermindert die Dichtig­keit der Maske. Wer eine hohe Dichtig­keit erreichen will, muss sich rasieren − zumindest an den Stellen, an denen die Maske aufliegen soll. Ein Schnurr­bart oder ein Kinn­bart beein­trächtigen den Maskensitz eventuell nicht, wenn sie ganz darunter passen.

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