So schützt du dich vor Online-Betrügern

Internet-Betrug ist leider weitverbreitet und nur schwer zu ahnden, da die Opfer Gelder meist freiwillig auf dubiose Konten überweisen.
Internet-Betrug ist leider weitverbreitet und nur schwer zu ahnden, da die Opfer Gelder meist freiwillig auf dubiose Konten überweisen.Bild: iStock

E-Mails mit verlockenden Angeboten oder dubiose Verkaufsseiten: Im Internet wimmelt es von Online-Schurken. Mit unseren Tipps kannst du dich schützen.

Internet-Betrug ist leider weitverbreitet und nur schwer zu ahnden, da die Opfer Gelder meist freiwillig auf dubiose Konten überweisen. Eine besonders dreiste Masche ist beispielsweise die Nachahmung bekannter Marken-Websites, um Kunden mit besonders tiefen Preisen in die Falle zu locken.

Häufig handelt es sich hierbei nämlich um gefälschte Ware oder die bezahlten Artikel werden gar nicht erst geliefert.

So kannst du dich gegen Online-Betrug schützen:

• Jede seriöse Website verfügt (meistens am Ende der Seite) über ein Impressum mit Informationen über das Unternehmen sowie Kontaktmöglichkeiten. Fehlen solche Infos, befindest du dich wahrscheinlich auf einer Fake-Seite.

• Achte auch auf das Schloss-Symbol am Anfang der Adressleiste, das dir zeigt, dass der Anbieter eine sichere Verbindung anbietet.

• Generell ist bei Kontoverbindungen im Ausland Vorsicht geboten.

• Gewähre niemandem zwecks "Fernwartung" Zugriff auf deinen Rechner! Betrüger tarnen den Zugriff häufig auch mit bekannten Software-Programmen wie "Anydesk", also Vorsicht!

• Erkundige dich im Falle von zweifelhaften Mails, wie der Absender an deine Mail-Adresse gelangt ist.

• Überprüfe die Rechtschreibung in E-Mails und Angeboten, denn diese werden durch automatische Programme in verschiedene Sprachen übersetzt und enthalten so meistens offensichtliche Rechtschreibfehler.

• Vorsicht ist auch vor gefälschter Werbung mit bekannten Persönlichkeiten geboten. Dahinter stecken meist Händler von unregulierten Devisenplattformen, die mit gewinnbringenden Investment-Methoden locken. Solche Artikel kursierten unter anderem mit DJ Bobo, Roger Federer oder Xherdan Shaqiri.

• Google die entsprechende Seite, bevor du etwas kaufst. Meist findest du über Beiträge und Kommentare anderer User schnell heraus, ob es sich um einen Fake handelt.

• Finger weg von Vorauszahlungen! Jede seriöse Seite bietet mittlerweile sichere Bezahloptionen wie Paypal oder Twint an.

• Konsultiere im Zweifelsfall die Finanzmarktaufsicht FMA. Hier findest du eine Auflistung mit dubiosen und betrügerischen Firmen ("Finanzbetrüger erkennen").

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