E-Mails mit verlockenden Angeboten oder dubiose Verkaufsseiten: Im Internet wimmelt es von Online-Schurken. Mit unseren Tipps kannst du dich schützen.
Internet-Betrug ist leider weitverbreitet und nur schwer zu ahnden, da die Opfer Gelder meist freiwillig auf dubiose Konten überweisen. Eine besonders dreiste Masche ist beispielsweise die Nachahmung bekannter Marken-Websites, um Kunden mit besonders tiefen Preisen in die Falle zu locken.
Häufig handelt es sich hierbei nämlich um gefälschte Ware oder die bezahlten Artikel werden gar nicht erst geliefert.
• Jede seriöse Website verfügt (meistens am Ende der Seite) über ein Impressum mit Informationen über das Unternehmen sowie Kontaktmöglichkeiten. Fehlen solche Infos, befindest du dich wahrscheinlich auf einer Fake-Seite.
• Achte auch auf das Schloss-Symbol am Anfang der Adressleiste, das dir zeigt, dass der Anbieter eine sichere Verbindung anbietet.
• Generell ist bei Kontoverbindungen im Ausland Vorsicht geboten.
• Gewähre niemandem zwecks "Fernwartung" Zugriff auf deinen Rechner! Betrüger tarnen den Zugriff häufig auch mit bekannten Software-Programmen wie "Anydesk", also Vorsicht!
• Erkundige dich im Falle von zweifelhaften Mails, wie der Absender an deine Mail-Adresse gelangt ist.
• Überprüfe die Rechtschreibung in E-Mails und Angeboten, denn diese werden durch automatische Programme in verschiedene Sprachen übersetzt und enthalten so meistens offensichtliche Rechtschreibfehler.
• Vorsicht ist auch vor gefälschter Werbung mit bekannten Persönlichkeiten geboten. Dahinter stecken meist Händler von unregulierten Devisenplattformen, die mit gewinnbringenden Investment-Methoden locken. Solche Artikel kursierten unter anderem mit DJ Bobo, Roger Federer oder Xherdan Shaqiri.
• Google die entsprechende Seite, bevor du etwas kaufst. Meist findest du über Beiträge und Kommentare anderer User schnell heraus, ob es sich um einen Fake handelt.
• Finger weg von Vorauszahlungen! Jede seriöse Seite bietet mittlerweile sichere Bezahloptionen wie Paypal oder Twint an.
• Konsultiere im Zweifelsfall die Finanzmarktaufsicht FMA. Hier findest du eine Auflistung mit dubiosen und betrügerischen Firmen ("Finanzbetrüger erkennen").