So sieht das brandneue Falthandy von Huawei aus

Huawei hat auf der Tech-Messe MWC in Barcelona erstmals sein faltbares Handy gezeigt. Wir durften uns das Mate X aus der Nähe anschauen.
Die Falthandys sind da. Tech-Gigant Samsung enthüllte letzten am Mittwoch sein Galaxy Fold. Es ist eine neue Art Gerät, die Tablet und Handy vereint. Noch bleiben aber viele Fragen offen. Bisher durfte noch kein Journalist das Fold anfassen.

Jetzt legt der chinesische Konzern Huawei nach. An einer Pressekonferenz am MWC Barcelona präsentierte Smartphone-Chef Richard Yu das Mate X. Das Konzept unterscheidet sich stark von jenem aus Korea, weiß aber zu überzeugen.

Umgekehrtes Falten

Im Gegensatz zum Galaxy Fold mit zwei, gibt es beim Mate X nur einen großen Screen. Aufgeklappt misst das OLED-Display 8 Zoll, zusammengeklappt 6,6 Zoll. Damit dieser gut geschützt bleibt, hat Huawei eine passende Hülle entwickelt.

Ausgeklappt gibt es auf der rechten Seite eine Art Griff, damit man das Handy beim Anschauen von Videos mit einer Hand gut halten kann. Und mit elf Millimetern ist das gefaltete Gerät zwar etwas dicker als ein durchschnittliches Handy, es sollte aber dennoch problemlos in die Hosentasche passen.

Neues Matebook X

Am selben Anlass hat Huawei auch einen Nachfolger des Matebook X vorgestellt. Der Laptop hat neu ein unauffälligeres Logo und kommt mit verbesserter Technik. Interessant ist das sogenannte Huawei Share OneHop. Damit können Daten vom Handy auf den Laptop – oder umgekehrt – übermittelt werden, indem man das Handy einfach auf den Laptop legt. Neben Fotos können so auch Videos, Texte oder andere Dokumente übertragen werden. Das neue Matebook X ist ab Juni in Österreich erhältlich. Die Version mit einem i5-Prozessor kostet 1699 Euro.
Überzeugende Technik

Trotz der für ein Falthandy relativ kompakten Ausmaße hat Huawei viel Technologie in das Mate X gepackt. Der Scanner für den Fingerabdruck ist aus Platzgründen im Einschaltknopf auf der Seite untergebracht. Der Akku mit 4.500 mAh lässt sich dank verbessertem Super Charge in 30 Minuten auf bis zu 85 Prozent aufladen. Die Kamera wurde wiederum in Zusammenarbeit mit Leica entworfen.

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Neben dem von Huawei selber entwickelten schnellen Kirin-980-Prozessor bietet das Falthandy auch einen 5G-Chip. Mit diesem soll man nach Herstellerangaben bis zu zehn mal so schnell wie bei 4G und doppelt so schnell wie bei anderen 5G-Handys surfen können. Bis das Netz in Österreich ausgebaut ist, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern.

Das Mate X mit 8 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicher wird Mitte des Jahres für 2.299 Euro auf den Markt kommen. (swe)

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